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Nach ihrem Studium an der HHL gründete Julia Derndinger vor vier Jahren mit einem Geschäftspartner die Trendwerk GmbH, und brachte im Zuge dessen das Produkt J-Straps auf den Markt. J-Straps, das sind kleine Figürchen, die man sich ans Handy hängen kann – um es zu schmücken oder wiedererkennbar zu machen. Funktioniert ja eh nicht? Von wegen. In Asien ist er kaum wegzudenken, der Handyanhänger. Diesen Trend hatte Julia Derndinger erkannt und wollte damit auch die hiesige Hemisphäre anstecken.

Julia Derndinger von J-Straps im Interview

Julia Derndinger über Alleinstellungsmerkmale, Produktion in China und ihre aktuellen Pläne für die Zukunft

Fast schon paradox, dass sie für die Produktion der Anhänger wieder dahin zurück musste, wo sie sich ihre Inspiration geholt hatte – nämlich nach Asien. Mit der finanziellen Hilfe der Sparkasse Mühlheim wurden dann nicht nur die ersten Prototypen gefertigt, sondern auch ordentlich Lizenzen eingekauft, damit nicht irgendwelche selbsterfundenen Wesen, sondern die allseits bekannten SpongeBobs und Bart Simpsons dieser Welt an den hiesigen Handys baumeln. Kein schlechter Schritt, denn so konnte man ein Alleinstellungsmerkmal schaffen und sich gleichzeitig vor Copycats schützen.

Mittlerweile gibt es J-Straps europaweit sowie in Russland zu kaufen, und so manch einer dürfte die Anhänger schon bei Eplus, Mediamarkt oder Saturn gesichtet haben. Inzwischen hat Julia Derndinger ihre Anteile an dem erfolgreich laufenden Unternehmen jedoch verkauft. Sie ist vom beschaulichen Mühlheim an der Ruhr nach Berlin gezogen, wo sie sich neuen Ideen widmen möchte. Wir sind gespannt.

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