Es ist der Lieblingswettbewerb innerhalb vieler deutscher StartUps: wer kann am längsten? Arbeiten! Bronze-Medaille für Schmidt: 12 Stunden. Silber geht an Müller: 14 Stunden. Gold-Medaille für Meier, 18 Stunden – bei Überreichung des Edelmetalls leider bereits verschieden. Man muss kein Fachmann sein, um zu erkennen, was hier gehörig falsch läuft. Dass außerdem Marathonarbeiten eben nicht auch zwangsläufig mit einer Produktivitätssteigerung einhergeht, wurde längst durch viele Studien belegt.
Also was tun? Zum Beispiel Maren Hessler vom Berliner Unternehmen exbuero kontaktieren. Selbst jahrelang dem Erfolgsdruck ausgeliefert, entschied sich Maren Hessler gegen die Führungsrolle in einer größeren Agentur, kündigte und gibt nun Firmen Seminare unter anderem zu Themen wie “menschenwürdiges Arbeiten” oder “Wohlfühl-Arbeitsumfeld”.
Maren Hessler philosophiert über exbuero, Arbeitsbedingungen und den “Arbeitsplatz der Zukunft”
Maren Hessler ist keine träumtänzerische Weltverbesserin. Während sie abseits des Videointerviews nur beiläufig erzählt, wie zum Beispiel ihr letzter Kunde, nach den exbuero-Workshops, direkt eine 20-Prozent-Umsatzsteigerung erzielen konnte – herbeigeführt durch bessere Arbeitsbedingungen und motiviertere sowie selbstreflektiertere Mitarbeiter –, redet sie im Interview mit Joel Kaczmarek fast schon philosphisch über das Thema. Kann Arbeiten überhaupt längerfristig Spaß machen und nicht vorrangig dem Broterwerb dienen? Was versteht Maren Hessler in diesem Zusammenhang unter dem Begriff “Arbeitsplatz der Zukunft”? Und wie können Module des noch jungen exbuero dabei behilflich sein? Zur weiteren Umsetzung ihrer Ideen ist die junge Unternehmerin derzeit übrigens auch auf der Suche nach Investoren…
Film ab!
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