Vertrautes Szenario: Ein amerikanisches Unternehmen hat eine coole, innovative Idee und entwickelt daraus ein florierendes Geschäft. Ein bis zwei Jahre später kommt ein deutsches Unternehmen und baut das Ganze auch hierzulande nach. Typischer Fall von Copycatterie. Diesmal dreht Gründerszene den Spieß um und bittet das US-Original zu Wort. In diesem Falle Etsy, welches in den USA bereits seit 2005 am Markt ist und in Deutschland unter anderem erfolgreich von DaWanda (www.dawanda.com) geklont wurde. Verantwortlich für den europäischen Markteintritt des Marktplatzes für Selbstgemachtes und Ausgefallenes ist Matthew Stinchcomb.

Joel Kaczmarek (rechts) interviewt den European Director von Etsy Matthew Stinchcomb
Matthew Stinchcomb über Etsy, Copycats und seine musikalische Vergangenheit
Der lockere und sympathische US-Amerikaner und Wahlberliner Stinchcomb stieß schon acht Monate nach der Gründung zu Etsy und ist nun seit fünf Jahren mit an Board. Er verrät Gründerszenes Chefredakteur Joel Kaczmarek im Interview, wie er zum Unternehmen kam und was sein primäres Aufgabenfeld als European Director darstellt. Welche namhaften Investorengrößen sind mit an Bord und brachten die stattliche Summe von 50 Millionen US-Dollar auf, mit denen Etsy wirtschaften darf? Wie beurteilt Matthew Stinchcomb die aktuelle Copycat-Situation, stehen vielleicht sogar Aufkäufe an und wie geht es 2011 für den Marktplatz weiter?
Film ab!
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