interview, joel kaczmarek, niclas reis, online-spendensammlung, social fundraising, altruja

Joel Kaczmarek (rechts) interviewt den Altruja-CEO Nicolas Reis.

In Deutschland werden jährlich sieben Milliarden Euro an Spendengeldern eingenommen – davon aber nur ein Bruchteil über das Internet. Welche Geschäftsidee sich hier offensichtlich anbietet, animierte unter anderem Firmen wie Betterplace (www.betterplace.org) oder Altruja (www.altruja.de). Zweitere geht dabei einen recht raffinierten Weg und bietet seine Online-Spenden-Plattform – ähnlich Amiando (www.amiando.com) – als Whitelabeling-Lösung an. Damit kann nun etwa nicht nur Unicef Spenden einfahren, sondern auch Max Mustermann von Nebenan zu einer Spendenaktion in seinem Freundeskreis aufrufen. Und dass man guten Freunden eher Geld gibt, als penetrant bettelnden Spendenaufrufern mit roten Kunstnasen auf der Straße, liegt auf der Hand.

Nicolas Reis über Altruja, Spenden im Internet und Finanzierung

Nicolas Reis ist Geschäftsführer von Altruja und verrät im Interview mit Joel Kaczmarek, wie es zu der Idee des zu Neudeutsch Social-Fundraising getauften Business‘ kam. Da gerade einmal ein bis zwei Prozent des Gesamtspendenaufkommens über das Internet abgewickelt werden, hat die Branche noch starke Wachstummöglichkeiten. Aber wieso sollte man überhaupt, außer um sich ein bischen besser zu fühlen oder vor Freunden profilieren zu können, über Altruja spenden? Wie verdient der Software-Dienstleister eigentlich seine Brötchen und welche externen Investoren glauben zusätzlich an das Social-Fundraising-Konzept?

Film ab!