Paatle Interview

Wer seid Ihr und was macht Ihr?

Paatle (www.paatle.com) ist ein Zürcher Technologie-Startup und stellt für jeden physischen Ort ein virtuelles Anschlagbrett bereit. Diese ortsspezifischen Anschlagbretter ermöglichen jeglichen Austausch zwischen Menschen, die sich an gleichen Orten aufhalten und begegnen, an gleichen Orten interessiert sind und einfach gleiche Orte lieben.

Hinter jedem Erfolg steckt eine Vision. Wie seid Ihr auf Eure Idee gestoßen?

Die „social tools“ von heute ermöglichen es uns, mit gerade mal einem Prozent der Menschen in Kontakt zu treten, denen wir an einem Tag an all den Orten, an denen wir uns aufhalten, begegnen. Wir wollten das „social tool“ erschaffen, dass uns die Möglichkeit bietet, mit den restlichen 99 Prozent in Kontakt zu treten.

Noch wichtiger als die Idee ist häufig das Team. Wer sind die Gründer, was habt Ihr vorher gemacht und wie habt Ihr zueinander gefunden?

Peter Alfred-Adekeye – Gründer und CEO von Paatle: Peter ist ein Serien-Entrepreneur im Technologiebereich und war einst verzweifelt über die fehlende Möglichkeiten, sich mit den Menschen auszutauschen, die ihm täglich begegneten.

Sarah Siegrist – Marketing und Business Development: Sarah hat ihr Studium an der ETH Zürich abgebrochen und das Startup-Leben für sich entdeckt.

Rudy Rosciglione – Web & User Interface Designer: Rudy aus Frankreich war selbständiger Webdesigner und wird von allen Picasso-on-pixel genannt.

Andi Hanke – RoR-Ninja: Andi hat einen Master of Computer Science von der Universität Zürich, arbeitete an verschiedenen Projekten und hat vor Paatle, zusammen mit seiner jungen Familie, die ganze Welt bereist.

Fabio Tozzo – Visual Marketing Analyst: Fabio ist ein talentierter junger Filmemacher, der am S.A.E Institute studiert – womöglich der nächste Tarantino!

Michael Balsiger – RoR-Ninja: Michi ist unser Nerd, der Beste!

Wir trafen uns, weil wir uns an den gleichen Orten aufhielten. :-)

Viele Gründungsideen sind nicht gänzlich neu. Was ist Euer USP und was macht Ihr anders als alle anderen?

Paatle ist das erste soziale Anschlagbrett für Orte.

Zum Business: Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell? Und wie groß ist das Marktpotenzial?

Paatle ist nicht werbefinanziert und wird es nie sein. Paatle wird Applikationen und Dienste auf Abonnementbasis für Unternehmen und Orte anbieten. Paatles Marktpotenzial ist jeder Ort auf dieser Erde, ein Multi-Milliarden-Euro-Potenzial pro Jahr.

Ideen umzusetzen kostet Geld. Wie finanziert Ihr Euch?

Paatle ist derzeit in Privatbesitz und privatfinanziert.

Gibt es etwas, das Euch noch fehlt? Ein Mitarbeiter, ein Investor oder ein Büro?

Paatle ist in der glücklichen Lage, ein wunderbares Team zusammengestellt zu haben – aber wie alle Startups immer auf der Suche nach großen Talenten.

Gibt es ein großes Vorbild für Euch?

Ja, und zwar jeder, der Chancen statt Probleme sieht.

Stellt Euch vor, Ihr könntet ein Lunch gewinnen. Wen würdet ihr aus der deutschen Startup-Branche gerne mit an den Tisch holen?

Andreas von Bechtolsheim.

Wo steht Ihr heute in einem Jahr?

Hoffentlich schon viel weiter mit unserem Bestreben, Menschen mit Menschen und Dingen einander näher zu bringen.

Bild: Paatle