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Sie wollen dort weiter machen, wo BarCamps und Think-Tanks aufhören: Palomar5, ein Berliner Non-Profit-Projekt, will ab Oktober die Arbeitswelt verändern. “Es ist nicht so, dass wir alle total frustiert mit der Arbeitswelt sind”, sagt Jonathan Imme, einer der Initiatoren. Als Angehörige der Generation der Digital Natives geht es den Organisatoren vielmehr darum, Prozesse der Zusammenarbeit anders zu gestalten – und dann auch praktisch auszuprobieren.

Den Raum dazu haben sie nun in der Berliner Malzfabrik gefunden. Sechs Wochen lang sollen sich dort 30 junge Leute kreativ mit dem Thema Arbeit beschäftigen. Was sie genau veranstalten, vermag zwar noch keiner zu sagen, doch an Möglichkeiten soll es nicht mangeln. Namhafte Unternehmen wie etwa die Deutsche Telekom unterstützen das Projekt finanziell und stellen so jegliches Material, das die Teilnehmer während des Camps brauchen. Wer ein Baumhaus wünscht, soll eins bekommen, wer einen Raum zum Schreien braucht, soll ihn sich bauen dürfen. Nur wenn jemand auf die Idee kommt, die Grundmauern einzureißen, müsste “man das wohl nochmal genau absprechen”.

Noch bis zum 30. August können sich Interessierte bei Palomar5 bewerben – rein nach Lebensläufen wird dabei nicht ausgewählt, verspricht Imme. Doch auch wer es nicht unter die 30 Auserwählten schafft, kann sich an dem Projekt beteiligen – wie genau das geht, woher Palomar5 seinen Namen hat und weitere Hintergründe erzählt Jonathan Imme im Gründerszene-Interview.

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