“Jemanden zum mögen” – sucht man auf der erst kürzlich gestarteten Dating-Plattform 12Like (www.12like.com, ausgesprochen “One to Like”) von Gründer Dirk Wischnewski und Geschäftsführerin Kathrin Anselm passend zum Frühling. Die Grundlage für dieses, in sieben Sprachen verfügbare, Portal bildet dabei ein wissenschaftlicher Persönlichkeitstest, auf Bilderbasis (der nach ersten Tests der Gründerszene-Redaktion erschreckend präzise Ergebnisse liefert). Dieser Test stellt ein Abgrenzungskriterium zu Mitbewerbern dar, deren Klientel eher aus hormongesteuerten Teenagern oder gelangweilten Hausfrauen besteht. Um viral zu wachsen, arbeitet man momentan verstärkt an der Einbindung der Community in Social-Networks, wie Facebook.

 

Joel Kaczmarek interviewt 12like-Gründer Dirk Wischnewski (rechts) und Geschäftsführerin Kathrin Anselm.

Das Problem, dass Facebook (a.k.a. “Jeder weiß alles”) und gehobene Datingabsichten (a.k.a. “Am besten weiß niemand etwas”) nur bedingt zusammen passen, nehmen Dirk und Kathrin ernst. Was man unternimmt um diese beiden konträren Punkte unter einen Hut zu kriegen, erklären die beiden im Interview mit Joel Kaczmarek (der laut dem 12Like-Bilder-Persönlichkeitstest übrigens als “Beschützer” eingestuft wurde). Sie sprechen darüber, wie sie dem Marktführer Zoosk begegnen und womit sie sich von der starken Konkurrenz abheben wollen. Der Flirtservice von 12like ist, wie auch der nahezu aller anderen Mitbewerber, nur bedingt kostenfrei. Wie sich das Unternehmen im Detail monetarisiert, wer finanzielle Hilfe beisteuert und wie man damit bis zum Jahresende siebenstelligen Umsatz erwirtschaften will, erklären die beiden bereitweillig.

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Dirk Wischnewski und Kathrin Anselm (12like) im Interview, 1.0 out of 5 based on 2 ratings
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