Es gibt ja mittlerweile kaum noch gebürtige Berliner. Befragt man aber einen solchen, macht es aber beim Namen “Kaupert” oft klick. Nicht unverständlich, da der Name Kaupert in der Hauptstadt schon seit ungefähr 100 Jahren als Verleger- und Druckereiunternehmen bekannt ist. Seit 65 Jahren bringt das Familienunternehmen bereits den Berliner Straßenführer “Kauperts” heraus, der in jedem Taxi, in vielen Ämtern oder bei Rechtsanwälten als Standardwerk vorhanden ist. Um die Online-Portierung diesen Werkes unter kauperts.de kümmert sich seit nunmehr zwei Jahren Roman Kaupert.
Joel Kaczmarek (rechts) interviewt den Kaupert Media GmbH-CEO Roman Kaupert
Roman Kaupert über Online-Portierung und Alleinstellungsmerkmale
Mit täglich 18 Stunden Arbeit und der Kaupert Media GmbH im Rücken, möchte der Geschäftsführer den guten Bekanntheitsgrad des Buches auch online vorantreiben. Auf einem kleinen Spaziergang durch die Straßen Berlins verrät er im Interview mit Joel Kaczmarek, welchen Mehrwert der Nutzer mit der Portierung erhält und wie dessen Mitwirken dem Kompedium behilflich sein kann. Aber wie finanziert sich die Webseite im schlichten Blauton, auf der momentan weder Premium-Modelle angeboten noch Werbung angezeigt wird? Wie will man sich gegen Konkurrenten wie Google und Qype (www.qype.com) durchsetzen und wann möchte Kauperts den sicheren Schoß Berlins verlassen und auch andere Städte aggregieren?
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Beim Interview laufen sieht zwar cool aus, ist aber keine gute Idee…
Sympathisch gemacht. Ich meine der Kaupert ist ja eine echte Institution in Berlin. Und der junge Kaupert scheint ein visionärer Typ mit irren Ideen zu sein. Aber 18 Stunden arbeiten am Tag? Da wird der wohl nicht älter als sein Opa: Arbeite nicht, um zu leben, sondern lebe, um zu arbeiten? Aber das muss ja jeder selber wissen… Jedenfalls kann ich die Adresse für die Gratis-Currywurst nicht finden. Darauf hätte ich schon Appetit jetzt! :-)
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