starify

Wer seid Ihr und was macht Ihr?

Wir sind das Team von Starify und bringen den Lifestyle der Schönen und Reichen zu jedem nach Hause. Auf Starify (www.starify.de) kann jeder Star-Styles direkt nachshoppen. Ob das Kleid von Jessica Alba auf dem roten Teppich oder die Handtasche von Olivia Palermo auf ihrem Shopping-Trip in Hollywood, wir wissen wo unsere Nutzer die Originale oder Looks herbekommen. Starify schafft es, journalistische Inhalte und ein Einkaufserlebnis miteinander zu verschmelzen, wir nennen es Content Commerce.

Hinter jedem Erfolg steckt eine Vision. Wie seid Ihr auf Eure Idee gestoßen?

Tatsächlich haben wir festgestellt, dass viele unserer weiblichen Freunde mehrere Stunden am Tag mit Frauenzeitschriften wie der InStyle oder der Bunten zubringen. In Umfragen hat sich dann herausgestellt, dass besonders der Teil mit Styles und den Looks der Stars interessant für diese Zielgruppe ist. Einfach per Klick gesehene Produkte direkt nachzukaufen ist jedoch offline und online nur schwer möglich gewesen. Die logische Konsequenz war, den ersten Prototyp von Starify zu entwickeln. Bisher mit großem Erfolg.

Noch wichtiger als die Idee ist häufig das Team. Wer sind die Gründer, was habt Ihr vorher gemacht und wie habt Ihr zueinander gefunden?

Richard Ruben hat ursprünglich einen Finance- und Controlling-Hintergrund und bringt Erfahrung aus diesem Sektor mit. Tatsächlich hat er in den letzten Jahren Erfahrung in einer Online-Redaktion (BILD.de Unterhaltungsredaktion) sammeln können. Bei Starify baute er über die letzten Monate ein spannendes Team aus Experten und Trendscouts auf.

Enrico Bernardo ist verantwortlich für die Bereiche Marketing und Product und entwickelte in Zusammenarbeit mit unserem Technikteam die Plattform von Starify. Nach Erfahrung im Corporate-Bereich unter anderem bei Bosch Siemens hat er vor allem in den Bereichen Marketing, Product und als Assistent der Geschäftsführung in Startups (unter anderem Wirkaufens) Erfahrung sammeln können.

Wir kennen uns noch aus alten Tagen an der Europa-Universität Viadrina, welche sich ja zum Glück auch mehr und mehr zu einer Gründeruniversität entwickelt.

Viele Gründungsideen sind nicht gänzlich neu. Was ist Euer USP und was macht Ihr anders als alle anderen?

Das Online- und Offline-Angebot der großen Publisher im Star- und Lifestylebereich ist stark werbeüberladen und bietet kein zeitgemäßes Nutzerinterface und somit Einkaufserlebnis. Der Konsum von Inhalten in diesem Bereich ist prädestiniert für eine Verbindung von “Content” und “Commerce”. Wir setzen auf eine Mischung aus journalistischen und nutzergenerierten Inhalten, welche stark mit dem Social Web verknüpft werden.

Zum Business: Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell? Und wie groß ist das Marktpotenzial?

Anzeige
Starify ist Werbepartner von allen großen Online-Shops in Deutschland, vor allem im Fashion- und Luxusbereich. Wir generieren jeden Tag inspirierte Kunden für unsere Partner und erhalten dafür eine Provision. Die Produktdaten der Partner werden über eine Schnittstelle direkt an uns direkt übergeben. In Deutschland gibt es mehr als fünf Millionen Abonnenten von Frauenzeitschriften in dem für uns relevanten Segment, das Interesse online ist zunehmend hoch. Großes Potenzial sehen wir vor allem in der Vermarktung über soziale Netzwerke und einer direkten Integration unserer Plattform.

Ideen umzusetzen kostet Geld. Wie finanziert Ihr Euch?

Wir sind stolz darauf, außer einer kleinen Pre-Seed Finanzierungsrunde bisher fast eigenfinanziert zu sein. Derzeit arbeiten wir an einer Anschlussfinanzierung, präferiert aus dem mediennahen Umfeld. Wir stecken noch in Gesprächen, interessierte Investoren kontaktieren uns unter: enrico.bernardo@starify.de.

Gibt es etwas, das Euch noch fehlt? Ein Mitarbeiter, ein Investor oder ein Büro?

Wir bauen unser Expertenteam immer weiter aus, da wir wissen, dass hoch qualitative Inhalte wichtig sind, um Nutzer langfristig zu binden. Wir sind daher immer auf der Suche nach Experten und Bloggern im Fashion- und Lifestylebereich. Bei Interesse meldet euch bei uns. Außerdem suchen wir noch einen Co-Founder, bevorzugt weiblich, aus dem mediennahen Umfeld.

Gibt es ein großes Vorbild für Euch?

Das Popsugar Netzwerk aus den USA finden wir spannend. Deren Integration von Kaufinspiration in redaktionellen Inhalten funktioniert schon ganz gut, immerhin mit zweistelligen Millionenumsätzen pro Jahr. Wir glauben daran, dass “Content” und “Commerce” noch besser miteinander harmonieren kann, ohne sich auf Kosten des Nutzererlebnisses mit Werbung zu überladen, wie es die meisten Publisher in Deutschland bisher gestalten.

Stellt Euch vor, Ihr könntet ein Lunch gewinnen. Wen würdet ihr aus der deutschen Startup-Branche gerne mit an den Tisch holen?

Kai Diekmann, falls man ihn mittlerweile im Zusammenhang mit der Startup-Branche nennen darf. :D

Wo steht Ihr heute in einem Jahr?

Vor allem die Plattform wird sich stark weiterentwickelt haben, Nutzer können mit einer Vielzahl an Funktionen an der Gestaltung von Inhalten mitwirken. In einem Jahr konnten wir unsere Reichweite auf eine profitable Größe anwachsen lassen. Das Expertenteam besteht aus mehr als 30 Autoren und Bloggern und “Content” und “Commerce” sind sich einen großen Schritt näher gekommen.

Bild: Starify