Jeder Gamer kennt das: Beim Kauf eines neuen Computerspieles kann man ein altes mit abgeben, und erhält dafür einen Rabatt auf das neue Spiel. Sicherlich ein gutes Geschäft für beide Seiten, denn der Verkäufer der Neuware kann die gebrauchten Spiele wiederum verkaufen, und kann so – mit etwas Geschick – auch noch mit einem Plus aus der Inzahlungnahme rechnen. Dieses Geschäftsmodell, das ursprünglich aus dem stationären Handel kommt, haben die Jungs von Trade-a-Game (www.trade-a-game.de) nun mit einem E-Commerce-Konzept ins Internet gebracht.

Trade-a-Game über Online-Marketing, Social-Commerce und Skalierbarkeit

Den Proof-of-Concept haben sich die Gründer dabei von dem amerikanischen Unternehmen Gamestop geholt, das im Handel damit bereits Milliarden umsetzt. Die Plattform Trade-a-Game hat sich somit einen Markt mit ordentlich Potenzial ausgesucht, und auch das Umsatzziel für das erste Jahr entsprechend hoch angesetzt. Nicht zu hoch, wie es scheint, denn die angepeilten 500.000 Euro werden laut Aussage der Gründer knapp erreicht. In einer geräumigen Berliner Altbauwohnung wohnt und arbeitet das Team zugleich, und auch der Versand wird von da aus selbst geregelt. Hut ab! Für nächstes Jahr hat sich das fünfköpfige Gründerteam (bestehend aus Marcus Börner, Daniel Freudenberger, Tim Fronzek, Lawrence Leuschner und Olivier Mackovicist) dann auch einiges vorgenommen: Neben einem Lager sind auch grundlegende Änderungen an Trade-a-Game in Planung, konkret denkt man da in Richtung Live-Shopping und Marktplatz für jedermann. Wir sind gespannt.

Film ab!

[marko]


Link: sevenload.com

GD Star Rating
loading...
Alle Bilder in diesem Artikel unterliegen der Creative-Commons-Lizenz (Namensnennung-Keine Bearbeitung, CC BY-ND; Link zum rechtsverbindlichen Lizenzvertrag). Ausgenommen sind anders gekennzeichnete Bilder unter anderem von Panthermedia, Fotolia, Pixelio, Morguefile sowie Pressefotos oder verlagseigenes Bildmaterial.