trupoli.com bringt Politik ins Web2.0
Nichts weniger als die Politik zu revolutionieren hat sich das Web2.0-Start-Up trupoli.com aus München auf die Fahnen geschrieben. Bislang gibt es zwar nur eine Stealthsite, aber das Konzept wird deutlich:
Trupoli (von “true politics”) will der Kanal für direkte Kommunikation zwischen Wählern und Gewählten werden. Die Seed-Investoren hinter dem Projekt, für das gerade eine Business Angel Runde läuft, sind Olaf Jacobi und Friedrich von Diest.
Thematisch verwandte Projekte wie abgeordnetenwatch.de oder politik-digital.de haben zwar Zulauf, sind aber (bis jetzt noch) Nischenangebote geblieben, deren Reichweite und kommerzielles Potenzial Investoren nicht zufrieden stellen dürfte. Wir warten gespannt auf den Start im September, um zu sehen, mit welchen Tools das trupoli-Team die breite Masse überzeugt, ihr eigener politischer Korrespondent zu werden und freudig über Steuererhöhungen und Rentenkürzungen abzustimmen. Gut für die Demokratie wäre es allemal.
Dazu haben wir auch trupoli-CEO Johannes Zumpe ein paar Fragen gestellt. Film ab!
Link: sevenload.com



[...] Video DetailsJohannes von trupoli (true politics) spricht über die neue Community, welche die Politik ins Netz bringt und eine Brücke zwischen Wählern und Politikern schlagen möchte. Der Launch ist für September 2007 geplant und insbesondere auf das noch nicht näher genannte Businessmodell bin ich gespannt. gruenderszene [...]
Businessmodell?!
[...] http://www.gruenderszene.de/?p=209 [...]
[...] Dies ist meine Antwort auf die Mail von Johannes Zumpe, dem CEO von trupoli.com. Den Anfang der Geschichte findet ihr im Artikel “Trupoli I – True Politics?”  Hallo Johannes, ich bin gerade mal über eure Seite gehuscht um mir ein Bild von euch und eurer Idee zu bilden, muss aber sagen, dass ich bis auf typische Slogans nicht sonderlich viel gefunden habe. Auch das Interview mit der Gründerszene (hier zu finden) hat nicht wirklich weitergeholfen. Mich würde interessieren, was genau ihr mit diesem Wettbewerb vorhabt, denn die Werbetrommel für eine PR-Kampagne werde ich nicht rühren. Was wollt ihr mit den Videos anfangen, wofür werden sie verwendet, ihr lasst euch ja alles offen in den Teilnahmebedingungen, ich denke, dass wollen die Leute aber gerne wissen. Auch halte ich es für nicht sonderlich klug, euch die Rechte für alles überschreiben zu lassen, denn nicht jeder möchte, dass alles mit seinen Videos geschieht. Sagt den leuten, was ihr damit vorhabt und versteckt euch nicht hinter rechtlichen Formeln, die eh keiner versteht und gebt den Leuten die Möglichkeit zuzustimmen, wenn ihr mehr vorhabt mit deren Videos, als sie im Rahmen des Wettbewerbs zu zeigen. Zudem solltet ihr euch vielleicht mal den Logo-Croudsourcing-Wettbewerb von Mr Wong anschauen, die haben eine ähnliche Passage wie euer Artikel 4, letzter Absatz, gestrichen, da gegen Protest laut wurde. Ihr wollt profitieren, aber der Teilnehmer trägt das Risiko. Nicht sonderlich fair, oder? [...]
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