“Geldverdienen mit Mobile in Deutschland – verdammt schwierig”, sagt Maciej Kuszpa. Und er muss es wissen. Seit knapp zehn Jahren arbeitet Kuszpa bei dem kleinen Unternehmen Peperoni, das vor allem auf Social Networks fokussiert ist. Warum Deutschland noch immer nicht richtig “mobile” ist, erklärt er im Gründerszene-Interview.
Die Deutschen haben zu viele schlechte Erfahrungen gemacht. Noch heute sagten die Leute: “Oh Gott, mobiles Internet! Bloß nicht auf diesen Knopf drücken.” Eine Reaktion aus Zeiten, in denen nur der Klick der i-Taste schon fünf Euro wert war. Bei jungen Leuten sei das heute aber “zum Glück” anders.
Dass der Sektor Mobile noch heute nicht richtig fliegen will, liegt eben an den Endverbrauchern. Kuszpa ist sich sicher: “Wir brauchen einen Generationswechsel.” Bis es soweit ist, werden seiner Einschätzung nach aber noch einige Jahre ins Land ziehen. Warum das “locker fünf bis zehn Jahre” sein werden und was es in Sachen Mobile noch Interessantes zu wissen gibt, verrät Kuszpa im Gründerszene-Interview mit Joel Kaczmarek.
Film ab!

“es liegt an den Verbrauchern” … Jeder, der einmal etwas Theorie in Marketing hatte, sollte wissen das man den Verbrauchern keine Schuld gibt sondern das, was sie wollen.
In der Tat ist es nicht die Schuld der Verbraucher, dass die Nutzung von mobilen Datendiensten in Deutschland – im Vergleich zu anderen Ländern – noch relativ niedrig ist. Ich würde bei der zitierten Aussage allerdings bleiben, aber den Satz zum Verständnis ein wenig ergänzen: “es liegt an den Verbrauchern, die anfangs vom Marketing enttäuscht wurden”
Theorie ist gut, aber Praxis gnadenlos. Das Marketing hat anfangs m.E. hohe Erwartungen geweckt, die aber in Augen der Verbraucher nicht erfüllt wurden, und somit ganz schnell die Massen verscheut.
aber das spielt doch keine rolle. man muss arbeiten, mit dem was man hat. andere tun es ja auch. mit produkt XY lässt sich unter bestimmten gesellschaftlichen bedingungen geld verdienen, mit produkt XZ eben nicht. was bleibt ist, dass XZ falsch ist, denn die gesellsch. bed. sind immer richtig – weil tatsächlich.