Gerade für Internet-StartUps ist es unumgänglich, sich mit einer Webseite zu präsentieren, die sowohl im Design-Bereich ansprechend auf Kunden wirkt, als auch den technischen Standards entspricht. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis sich zwei Partner gefunden hatten, die beides mit ihrem Angebot abdecken.

Coding People trifft auf 12Designer
Auf der einen Seite ist das 12Designer (www.12designer.com), ein Marktplatz für Designprojekte, der auf seiner Seite Wettbewerbe ausschreibt, an denen sich die bereits über 3.000 Mitglieder beteiligen können. Der zweite Partner ist Coding People (www.codingpeople.com), ein neues StartUp aus Berlin, das für die pixelgenaue Umsetzung der Designs sorgt. Die Agentur verspricht eine valide XHTML und CSS-Programmierung der eingereichten Layouts. Durchschnittlich dauert dies nicht länger als 24 Arbeitsstunden.
Die Kunden so vor allem Zeit. Auf der Suche nach einem passenden Design und der technischen Umsetzung finden sie ein neues Netzwerk aus Spezialisten beider Sparten. Finanziell lohnt sich die Kooperation für den jeweiligen Auftraggeber ebenfalls: Wer über 12Designer einen Auftrag an Coding People vergibt, erhält einen Rabatt von zehn Prozent auf die Validierung des Webseitencodes.
„Wir waren schon lange auf der Suche nach einem geeigneten Kooperationspartner im Bereich Webdesign und haben jetzt mit den Codingpeople die ideale Ergänzung zu unserem Angebot gefunden“, sagt Eva Missling, Gründerin des Creative-Crowdsourcing-Portals 12designer. Was die Coding People zur Kooperation zu sagen haben, wo sie herkommen und wo sie hinwollen, erzählt der Geschäftsführer Tom Strohmeier im Gründerszene-Interview mit Joel Kaczmarek.
Film ab!

Well, http://www.psd2html.com/ auf deutsch oder wie ?
Das man für solch banalen Kram wie Layouts in HTML umsetzen Investoren findet ist ja erstaunlich, das macht doch heute jeder zweite Student nebenher.
Das Konzept von 12Designer.com halte ich auch für flawed. Die Art der Umsetzung (beliebig viele Designer können etwas einsenden und einer wird gewählt) und das was die Leute (größtenteils) bereit sind auszugeben (z.b. komplettes Redesign für 400 EUR) macht den Markt kaputt.
Und nein, ich bin kein gefrusteter Webdesigner, nur Beobachter ;)
Nein. Frontend-Produktion ist nach wie vor sehr Anspruchsvoll. Studenten werden das nicht nebenbei machen können.
Aber keine Sorge. Wer sich auf solche Leistungen wie CodingPeople, etc einlässt, hat entweder Projekte die es erlauben und dann ist es auch OK… (wobei man sich da genauso gut aus den Pools freier Templates bedienen kann…)
Wer einen Anspruch an Inhalt und Umsetzung stellt, der wird halt weiterhin entprechende Teams zusammenstellen.
Es ist unsinn zu glauben das das ein echter Markt ist – es ist höchstens ein berechtigter Nebenschauplatz.
“Flawed” ist ein guter Begriff hierfür…