Lexikon

Affiliate-Marketing

Was ist Affiliate-Marketing?

Affiliate-Marketing ist ein Bereich des Online-Marketings, bei dem Webseitenbetreiber Werbelinks von Dritten auf ihrer Plattform platzieren.

Affiliate-Marketing ist unter dem großen Dach des Online-Marketings beheimatet und ist eine Form des Provisionsgeschäfts, das auf dem Prinzip der Vermittlungsprovision basiert. Wie genau funktioniert das Modell des Affiliate-Marketings? Ein Webseitenbetreiber, beispielsweise ein Blog, hat auf seinem Online-Auftritt freie Werbefläche. Diese Fläche stellt er dann denjenigen zur Verfügung, die ein Interesse daran haben, im Internet zu werben, weil sie beispielsweise etwas verkaufen oder Mitglieder werben möchten. Der Webseitenbetreiber, der die Reichweite seiner Website und freie Werbeplätze zur Verfügung stellt, wird im Affiliate-Marketing als "Publisher" oder auch "Affiliate" bezeichnet. Der Werbetreibende hingegen heißt "Merchant" oder "Advertiser".


Im Affiliate-Marketing wird dann eine Provision gezahlt, wenn der gesetzte Link zu einem Erfolg führt. Dies kann auf verschiedenen Modellen basieren: Durch den Klick auf das Werbemittel (Cost-per-Click (CPC)), die Kontaktaufnahme mit dem Kunden (Cost-per-Lead (CPL)) oder den Verkauf (Cost-per-Order (CPO) oder Cost-per-Sale (CPS)). Die gesetzten Links sind durch individuelle Codes gekennzeichnet und so kann der Händler erkennen, von welchem Affiliate der Kunde auf seine Website gelenkt wurde.

 

Affliliate-Marketing und Tracking


Das Tracking, also die Nachverfolgung der Vermittlung, erfolgt durch Cookies, die mit dem Klicken auf das jeweilige Werbemittel beim Nutzer gesetzt werden. Je nach Ausgestaltung des Trackings werden die Affiliate-Provisionen auch auf zukünftige Käufe angewandt. Üblich sind hierbei Cookiezeiten von 30 Tagen. Eine neue Form des Trackings, das so genannte Post-View-Tracking, sieht auch Provisionszahlungen vor, wenn ein Nutzer eine Werbefläche nur gesehen, jedoch nicht angeklickt hat. Der Vorteil des Affiliate-Marketings für den Merchant liegt darin, dass nur bei tatsächlichem Umsatz oder messbarem Erfolg Provisionen bezahlt werden. Der Publisher trägt somit das Geschäftsrisiko und hat auch ein natürliches Interesse daran, ein faires Abrechnungsmodell anzubieten.

Beispiel

Maxi Mustermann führt einen kleinen Blog, in dem sie zu Modethemen schreibt und mit dem sie sich ein wenig Geld dazu verdienen möchte. Da sie eine spezielle Zielgruppe (modebewusste Frauen) hat, entscheidet sie sich für einen Affiliate-Anbieter, der speziell Modeseiten betreut und lässt diesen Affiliate-Links auf ihrem Blog setzen.

Alternative Schreibweisen und Falschschreibungen:

Affiliate Marketing, Affiliates Marketing, Affliate Marketing, Affilliate Marketing, Affilate Marketing, Afiliate Marketing, Affiliatemarketing, Afilliate Marketing, Affilaite Marketing, Affiliatemarketing, Affiliates Marketing, Afiliate Marketing, Affila