Churn-Rate
Was ist die Churn-Rate?
Die Churn-Rate gibt an, wie viele Kunden eines Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum im Vergleich zum bestehenden Kundenstamm abgesprungen sind.
Der Begriff Churn-Rate stammt aus dem englischen Wortschatz und setzt sich aus den Wörtern „Change“ und „Turn“ zusammen. Übersetzt ins Deutsche bedeutet das "Wechsel" und „Abkehr“. Im übertragenen Sinne beschreibt die Churn-Rate die Abwanderungsrate der bestehenden Kunden eines Unternehmens. Diese Wortzusammensetzung kommt vermutlich daher, dass die Churn-Rate einerseits die Abkehr der Kunden von einem Unternehmen und andererseits oft auch den Wechsel zu einem Konkurrenz-Unternehmen beinhaltet.
Inhalt der Churn-Rate
Die Churn-Rate wird folgendermaßen ermittelt. innerhalb eines bestimmten Zeitraums wird beobachtet, wie viele Kunden dem Unternehmen verloren gehen. Diese Anzahl wird in Relation zu dem noch bestehenden Kundenstamms gesetzt. Wenn die Churn-Rate zu hoch ist, klingeln bei jedem Unternehmer die Alarmglocken. Die Churn-Rate gibt nämlich an, wie viele Kunden ein Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum tatsächlich hat. Wenn die Abwanderungsrate zu hoch ist, bedeutet dies, dass sich dieser in naher Zukunft drastisch reduzieren könnte und somit eine Bedrohung des Kundenstammes darstellt. So gibt sie dem Unternehmen Auskunft darüber, inwiefern der Kundenstamm zunimmt oder abnimmt und wie lange ein Kunde im Durchschnitt die Leistungen des Unternehmens in Anspruch nimmt.
Ist die Churn-Rate hoch, sollten so schleunigst der Customer-Relationship-Manager zu Rate gezogen werden, der für die Kundenzufriedenheit verantwortlich ist. Dem Unternehmen ist darüber hinaus zu empfehlen, Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung (Customer-Recovery) oder Kunden-Neuakquise zu diskutieren.
Ein E-Commerce-Shop kann beispielsweise nach Weihnachten oftmals eine hohe Churnrate aufweisen, weil saisonale Käufer die Plattform nun nicht mehr besuchen.
Alternative Schreibweisen und Falschschreibungen:
