Lexikon

Cost-per-Sale (CPS)

Was ist der CPS?

Cost-per-Sale ist ein Abrechnungsmodell, bei dem die Provision über erfolgte Kaufhandlungen abgerechnet wird.

Der Begriff Cost-per-Sale stammt ursprünglich aus dem englischen Sprachraum und kann frei mit „Kosten pro Verkauf“ ins Deutsche übersetzt werden. Cost-per-Sale ist eine Begrifflichkeit, welche hauptsächlich im Online-Marketing und hierbei speziell im Affiliate-Marketing Verwendung findet. Wie die Übersetzung schon erahnen lässt, handelt es sich bei Cost-per-Sale um ein Abrechnungsmodell, mit dessen Hilfe die Platzierung von Werbemaßnahmen bezahlt wird.

 

Die Funktion von Cost-per-Sale

 

Um die Funktionsweise von Cost-per-Sale verstehen zu können, sollte man zunächst einen kurzen Blick auf das System hinter der Bezeichnung Affiliate-Marketing werfen: Ein werbetreibendes Unternehmen platziert eine Anzeige in Form von Werbelinks, Bannern oder ähnlichen Mitteln auf einer externe Website, die eine entsprechend große Reichweite vorweisen kann. Der Werbetreibende zahlt dem Anbieter der Webseite dann eine festgelegte Provision, sobald eine vorher vereinbarte Aktion seitens des Users stattfindet. Je nachdem, welche Aktion hierbei entscheidend ist, kommt das entsprechende Abrechnungsmodell zum Tragen. Klickt der User beispielsweise nur auf einen Werbelink und es wird eine Provision ausgeschüttet, spricht man von dem sogenannten Cost-per-Click. Erhält der Webseiten-Anbieter Geld, wenn der User von sich aus Daten beispielsweise in einem Kontaktformular hinterlässt, spricht man von dem Abrechnungsmodell Cost-per-Lead.

 

Einigen sich jedoch beide Partner im Affliliate-Marketing auf das Modell Cost-per-Sale bedeutet dies, dass der User auch tatsächlich eine Kaufaktion ausführen muss, nachdem er auf das Werbemittel geklickt hat. Der Webseiten-Anbieter erhält in diesem Fall eine Provision von dem Werbetreibenden. Es reicht bei diesem Modell also nicht mehr ein bloßer Klick auf die Anzeige, sondern der User muss nach der Weiterleitung auch das Produkt oder die Dienstleistung des Werbetreibenden kaufen. Natürlich führt dies dazu, dass dieses Modell sehr beliebt ist unter den werbetreibenden Unternehmen, da sie erst eine Provision bezahlen müssen, wenn sie auch tatsächlich Einnahmen verbuchen können.

Beispiel

Paul surft gerade auf einem Sport-Blog, als er einen Link zu einem Skateboard-Händler sieht und darauf klickt. Da Paul begeisterter Skateboarder ist, kann er der Versuchung nicht widerstehen und bestellt sich ein neues Skateboard. In diesem Fall beschert Paul dem Blog-Betreiber eine Provosion, da sich dieser mit dem Werbetreibenden auf das Abrechnungsmodell Cost-per-Sale geeinigt hat.


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