Lexikon

Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA)

Was macht das Deutsche Patent- und Markenamt?

Das Deutsche Patent- und Markenamt ist für den gewerblichen Schutzrechtes in Deutschland zuständig. 

Das Deutsche Patent- und Markenamt ist die zentrale Behörde, wenn es um Schutzrecht im gewerblichen Sinne geht und agiert auf der Ebene einer Bundesoberbehörde. Dieses Amt ist bekannt unter der Abkürzung DPMA. Umgangssprachlich wird synonym jedoch meistens der Begriff Patentamt oder auch Bundespatentamt genutzt. Die Bezeichnung des Amtes leitet sich von dem lateinischen Wort „patens“ ab, was so viel bedeutet wie Urkunde oder auch offener Brief. In Zeiten der Industrialisierung wurde der Bedarf nach einem Schutz der Gewerbe immer größer. So schuf man Abhilfe, indem Patente gewährt wurden. So konnte sichergestellt werden, dass der Erfinder sich einerseits nicht davor scheut, seine Erfindung der breiten Öffentlichkeit zu zeigem und andererseits auch keine Angst haben muss, dass seine Idee von Externen missbraucht werden könnte. Seinen Hauptsitzt hat das DPMA in München. Jedoch gibt es in Berlin und Jena auch zwei Außenstellen. Doch was genau zählt denn nun zu den Aufgaben des Patentamtes?

Das DPMA und Patente

Der Fokus der Mitarbeiter des Deutschen Patent- und Markenamtes ist es, Patente zu erteilen. Darüber hinaus werden hier jedoch auch die verwandten Gebrauchsmuster sowie Geschmacksmuster und Marken eingetragen. Ein weiterer Aufgabenbereich besteht darin, Externe über bestehende Schutzrechte zu Genüge zu informieren. 

Beispiel

Neben dem deutschen Patentamt gibt es auch noch das Europäische Patentamt. Dieses hat die Befugnis, Patente auszustellen, die ebenfalls für Deutschland gelten.

Alternative Schreibweisen und Falschschreibungen:

Deutsches Patentamt