Entrepreneurship
Was ist Entrepreneurship?
Entrepreneurship ist ein Begriff aus der Wirtschaftswissenschaft, der die Gründung von Unternehmen basierend auf innovativen Geschäftsideen meint.
Wie so oft in der Wissenschaft gibt es keine einheitliche Definition von Entrepreneurship. Zwar schreibt Gablers Kompakt-Lexikon Unternehmensgründung, dass der Begriff nicht einfach mit
Die gegenwärtige Lesart von Entrepreneurship wurde wesentlich durch die Arbeiten des Ökonomen Joseph Schumpeter geprägt, der den Entrepreneur vom Manager unterscheidet: Der Manager ist nach Schumpeter ein Unternehmens-Verwalter, der mit Neuschaffung wenig zu tun hat. Es ist der Entrepreneur, der als Innovator in Erscheinung tritt und neue Ideen aufgreift und etabliert. Das ist ein wenig wie in der Homöopathie: erst wird es schlechter, bevor es besser wird. Der
Dabei ist Entrepreneurship im Schumpeter'schen Sinne nicht mit Erfindertum zu verwechseln. Ein Entrepreneur erfindet nicht, sondern setzt Bestehendes durch Neuordnung und analytisches Verständnis des Marktes in erfolgreiche Innovationen um.
Entrepreneurship zeichnet sich dadurch aus, dass es Marktchancen erkennt, aufgreift und unter Gewinnstreben umsetzt. Dies umfasst den koordinierten Einsatz von Ressourcen ebenso wie die kalkulierte Übernahme von Risiken. Es geht beim Entrepreneurship also um einen Dreischritt bestehend aus der Identifizierung von Marktchancen, dem Entwickeln von
"Unternehmertum" übersetzt werden kann, dennoch bildet dieses wohl den kleinsten gemeinsamen Nenner zur Erklärung des französischen Begriffs Entrepreneurship, was in der Alltagspraxis häufig vereinfacht als der Prozess der Unternehmensgründung zusammengefasst wird.
Die gegenwärtige Lesart von Entrepreneurship wurde wesentlich durch die Arbeiten des Ökonomen Joseph Schumpeter geprägt, der den Entrepreneur vom Manager unterscheidet: Der Manager ist nach Schumpeter ein Unternehmens-Verwalter, der mit Neuschaffung wenig zu tun hat. Es ist der Entrepreneur, der als Innovator in Erscheinung tritt und neue Ideen aufgreift und etabliert. Das ist ein wenig wie in der Homöopathie: erst wird es schlechter, bevor es besser wird. Der
Entrepreneur zerstört erst die bestehenden Strukturen, bevor er neue, bessere schafft. Dabei ist Entrepreneurship im Schumpeter'schen Sinne nicht mit Erfindertum zu verwechseln. Ein Entrepreneur erfindet nicht, sondern setzt Bestehendes durch Neuordnung und analytisches Verständnis des Marktes in erfolgreiche Innovationen um.
Günter
Faltin, Professor für Entrepreneurship an der Freien Universität Berlin, etablierte hierzu mit seinem Buch "Kopf schlägt Kapital" den Begriff der konzept-kreativen Gründung: Entrepreneurship ist demnach ein dynamischer Prozess, der nichts erfindet, sondern Bestehendes auf Basis konzeptioneller Geschäftsmodelle neu arrangiert und in Innovationen überführt.
Entrepreneurship zeichnet sich dadurch aus, dass es Marktchancen erkennt, aufgreift und unter Gewinnstreben umsetzt. Dies umfasst den koordinierten Einsatz von Ressourcen ebenso wie die kalkulierte Übernahme von Risiken. Es geht beim Entrepreneurship also um einen Dreischritt bestehend aus der Identifizierung von Marktchancen, dem Entwickeln von
Geschäftsideen und -Modellen sowie deren Umsetzung.
Beispiel
Günter Faltins "Teekampagne" ist ein interessantes Beispiel für Entrepreneurship: Verwundert über den hohen Preis für Darjeeling-Tee, entwickelte der Berliner Professor ein neues Geschäftsmodell, bei dem er den indischen Tee in Massen bestellt und in Großpackungen verkauft. Durch seinen Fokus auf nur eine Teesorte und die Abnahme großer Mengen konnte er so die Preise der Konkurrenz deutlich unterbieten und etablierte eine disruptive Innovation für den Teemarkt.
Alternative Schreibweisen und Falschschreibungen:
