Lexikon

Mobiles Internet

Was ist mobiles Internet?

Durch das mobile Internet ist es möglich, per Mobilgerät von unterwegs auf das Internet zuzugreifen.

Das mobile Internet erklärt sich fast allein durch seinen Namen. Es geht hierbei um Internetnutzung, die nicht zuhause am heimischen PC oder über den Laptop in einer Firma stattfindet, sondern von unterwegs genutzt wird, vor allem durch internetfähige Handys, Smartphones und auch Netbooks. Die mobile Breitbandnutzung wächst stetig seit der Einführung der Smartphones – allen voran das iPhone. Das mobile Internet ist heutzutage beinahe selbstverständlich und integriert sich immer mehr in unseren Alltag. Doch wie funktioniert es, dass wir unterwegs auf Websites surfen und unsere E-Mails lesen können?


Die zahlreichen Anbieter von mobilen Inhalten nutzen dazu vorrangig das sogenannte Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) und einen Service, der sich General Packet Radio Service (GPRS) nennt. UMTS dient als Mobilfunkstandard im Grunde zur komplexen Datenübertragung. UMTS ist die dritte Generation und ist vielen wahrscheinlich noch eher unter der Bezeichnung 3G bekannt. Um seine Arbeit leisten zu können, benötigt UMTS zwei Komponenten: Eine Basis, die das Netz bereit stellt, Daten empfängt und weiterleitet und das UMTS-Modem. Das Netz wird in der Regel vom jeweiligen Netzbetreiber in Form von Funktürmen bereitgestellt. Als Modem dienen beispielweise Smartphones oder andere mobile Endgeräte.
GPRS dient als Dienst zur Datenübertragung und wurde Anfang 2000 in Deutschland eingeführt. Das Besondere an GPRS ist, das dieser Dienst als erster keine kontinuierliche Verbindung zwischen Sender und Empfänger aufbaut, sondern die Daten in Form von Datenpaketen sendet. Diese Neuerung führte zu einer weitaus höheren Verbindungsgeschwindigkeit bei einer viel größeren Datenmenge.


Noch gibt es aber einige Schwachstellen in der Nutzung des mobilen Internets. Webseiten, die noch nicht auf das mobile Surfen umgestellt wurden, sind daher oftmals schwer zu navigieren. Außerdem dauert das Aufrufen einer Seite noch verhältnismäßig lange, im Vergleich zu dem Computer zu Hause. Daher ist das mobile Internet zurzeit noch kein kompletter Ersatz des PCs, sondern wirkt eher ergänzend, um zum Beispiel Informationslücken von unterwegs aus zu schließen.

Beispiel

Viele Investoren der deutschen Internetszene nutzen ihr Blackberry oder iPhone dazu, unterwegs E-Mails abzuarbeiten.


Björn Behrendt erklärt den Begriff Mobiles Internet