Six Sigma

Was ist Six Sigma?

Six Sigma ist eine Methode zur Qualitätssteigerung in Unternehmen, indem dort die Prozesse optimiert werden.

Six Sigma ist ein Qualitätsmanagement-Ansatz, der in den 1980er Jahren bei Motorola entwickelt und erstmalig angewandt wurde. Der Begriff "Six Sigma" wurde durch Jack Welch geprägt, welcher in den 1990er Jahren mit dieser Methode einen grundlegenden Wandel bei General Electric herbeiführte.

Six Sigma ist eine statistische Methode, die via DMAIC (Define, Measure, Analyze, Improve und Control) hilft, die Qualität zu optimieren, Kosten signifikant zu senken und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Durch die Anwendung der Methode soll vor allem in Fertigungsprozessen ein hohes Qualitätsniveau erreicht werden.

Six Sigma kann nicht von beliebigen Mitarbeitern angewandt werden, sondern wird von speziell ausgebildeten Fachkräften durchgeführt, die eine Qualifikation auf verschiedenen Niveaustufen aufweisen (Yellow, Green, Black, Master Black Belt).

Eine Weiterentwicklung von Six Sigma ist Lean Sigma, bei der Grundsätze des Lean-Management mit den Ansätzen von Six Sigma kombiniert werden.
Beispiel Die Bedeutung der Six-Sigma-Ziele wird gerne durch dieses Beispiel dargestellt: Selbst wenn eine niedrige Fehlerquote von einem Prozent angenommen würde (Qualitätsniveau = 99 Prozent) so bedeutet dies immer noch weltweit 20.000 verlorene Briefsendungen, 5.000 ärztliche Kunstfehler pro Woche, 7 Stunden ohne Strom pro Woche usw. Six Sigma ist daher eine Methode, die insbesondere im produzierenden Industriebereich – zum Beispiel bei Motorola – Anwendung findet, um entsprechende Fehlerquoten zu senken.