Lexikon

Spam

Was ist Spam?

Spam bezeichnet digitale kommerzielle Werbebotschaften, die vom Empfänger unerwünscht sind.

Jeder, der einen Email Account besitzt kennt ihn und wird täglich regelrecht damit bombardiert - Spam. Trotz zahlreicher Filter- und Schutzmechanismen schaffen es die unerwünschten Werbebotschaften leider immer wieder in unsere digitalen Postfächer. Doch was ist Spam eigentlich genau? Das Wort Spam, auch bekannt als Junk, steht umgangssprachlich für Abfall, die ursprüngliche Bedeutung aber ist überraschend. Spam ist nämlich eine Kürzel für „Spiced Ham“ und meint nichts anderes als Dosenfleisch, hergestellt von der Firma Hormel Foods. Bekannt wurde der Markenname Spam durch einen Sketch von Monty Python, bei dem Spam im übertriebenen Maße die Handlung beherrscht und dem Zuschauer quasi ins Gesicht springt - ähnlich den lästigen Reklame-Emails heute.


Seine Anfänge fand Spam im Zusammenhang mit dem Usenet und der kommerziellen Massenwerbung, auch UCE genannt (Unsolicites Commercial E-Mails). Mittlerweile gibt es allerdings neben dem gängigen Email-Spam auch Telefon-Spam, SMS-Spam oder Suchmaschinen-Spam. Viren oder Trojaner allerdings werden nicht zu Spam gerechnet, sondern zu den sogenannten Unsolicited Bulk Mails (UBE).


Doch warum gibt es Spam und wie verdienen Spammer ihr Geld? Bei Spam handelt es sich meisten um ungewollte kommerzielle Werbung. Für den Spammer ist der Versand verhältnismäßig günstig, da die meisten Kosten für Empfänger und Provider anfallen. Der Spam geht an Hunderttausende Empfänger raus und wenn auch nur ein geringer Prozentsatz der Empfänger in die Spam-Falle tippt und ein Produkt erwirbt, hat sich der Versand für den Spammer schon gelohnt.

Beispiel

Wenn Susanne morgens zur Arbeit kommt und ihr Postfach öffnet, muss sie leider immer wieder aufs Neue feststellen, dass Spam fast die Hälfte all ihrer E-Mails ausmacht. Es kostet sie, wie auch tausende andere Menschen, nun erst einmal viel Zeit und Nerven alle Spam-Mails zu identifizieren und zu löschen.


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