Lexikon

Sweat-Equity

Was ist Sweat-Equity?

Sweat-Equity Sweat-Equity bezeichnet den unentgeltlichen Einsatz von Gründern in ihr Unternehmen.

Der Begriff Sweat-Equity kommt aus dem englischen Sprachraum, wobei „Sweat“ so viel wie „Schweiß“ bedeutet und „Equity“ für Eigenkapital steht. In der deutschen Sprache gibt es kein genaues Synonym, jedoch lässt die wortwörtliche Übersetzung schon erkennen, worum es sich bei dieser Bezeichnung handelt.

 

Sweat-Equity bezeichnet die Eigenleistung, die ein Gründer in seine Idee investiert, um aus ihr ein funktionierendes Unternehmen zu machen. Das bedeutet, dass es sich hierbei um eine Selbstfinanzierung mit Eigenleistung handelt, welche Gründer und Gründungsteam in das entsprechende Startup stecken. Wie jeder Existenzgründer wahrscheinlich bestätigen kann, ist die Bezeichnung auch durchaus treffend, da in dieser Leistung zum Teil lange Arbeitstage, schweißtreibende Momente und durchmachte Nächte mit einbegriffen sind. Sweat-Equity kann so also zu den Möglichkeiten einer sehr engen Gründungsfinanzierung gezählt werden.

 

Normalerweise wird Sweat-Equity bei einer erfolgreichen Gründung in Form von Unternehmensanteilen verrechnet, welche gegebenenfalls bei einem Exit übertragen werden.

Beispiel

Max baut zusammen mit einem guten Freund ein Unternehmen auf. Da sie beide sehr viel Zeit und Energie in ihre Idee stecken, wird das Sweat-Equity mit je der Hälfte an Unternehmensanteilen verrechnet.


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