Lexikon

Time-to-Market (TTM)

Was bedeutet Time-to-Market?

Time-to-Market ist die Zeitspanne, die von der Idee für ein Produkt bis zu dessen Markteinführung reicht. 

Von der ersten Idee für ein bestimmtes Produkt bis zu dessen tatsächlicher Markteinführung kann eine lange Zeit verstreichen. Diese Zeitspanne, die auch die Entwicklung im technischen und logistischen Bereich mit einschließt, bezeichnet man als Time-to-Market oder kurz TTM. Der Begriff Time-to-Market kann so am ehesten mit der Bezeichnung „Vorlaufzeit“ in die deutsche Sprache übersetzt werden.

Die Zeit eines TTM

Die Zeitspanne des Time-to-Market kann ein sehr bedeutsamer Faktor für den Erfolg des Unternehmens darstellen und ist daher nicht zu vernachlässigen. Kurze Entwicklungszeiträume bei der Time-to-Market garantieren dem Unternehmen nämlich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Hier geht es darum, dem Kunden so schnell wie möglich ein neues und innovatives Produkt anbieten zu können.

Um den Erfolg durch eine kurze Time-to-Market zu unterstützen und zu fördern, investieren Unternehmen in ihre Entwicklungsabteilungen. Diese können sich so nur auf ihre jeweiligen Bereiche konzentrieren. Durch eine leistungsfähige Entwicklungsabteilung kann so, in Kombination mit einem gut organisierten Projektplan und eindeutigen Zuständigkeiten, die Zeitspanne Time-to-Market so klein wie möglich gehalten werden. Gerade in Branchen, in denen Innovation eine übergeordnete Rolle spielt und der Produkt-Lebens-Zyklus generell eher kurz ausfällt, spielt eine kurze Time-to-Market eine außerordentlich wichtige Rolle. 

Beispiel

Ein junger Musikstudent will nach seinem Abschluss eine Musikplattform für das legale Downloaden von Songs ins Leben rufen. In seinem Businessplan kalkuliert er, dass durch die Konzeption des Produkts, die Programmierung und Gestaltung der Webseite und die Akquise der Musik-Label eine Time-to-Market von einem Jahr entsteht.

Alternative Schreibweisen und Falschschreibungen:

Time to Market


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