Lexikon

User-Generated-Content

Was ist User-Generated-Content?

User-Generated-Content beschreibt Inhalte im Web, die von den Nutzern selbst erstellt werden.

Der Begriff User-Generated-Content kommt ursprünglich aus dem englisch-sprachigen Raum, hat sich jedoch inzwischen in dem deutschen Wortschatz integriert. Die Bezeichnung User-Generated-Content findet Verwendung in Bezug auf virtuelle Inhalte und kann mit „Nutzergenerierte Inhalte“ ins Deutsche übersetzt werden. User-Generated-Content umfasst inzwischen ein sehr weites Feld im Web 2.0 und gewinnt hier auch immer mehr an Bedeutung.


User-Generated-Content umfasst alle digitalen Inhalte, um die sich nicht die Anbieter einer Seite kümmern, beziehungsweise solche Inhalte, die nicht von den Webseiten-Betreibern erzeugt werden. Wie der Name schon verrät, bezeichnet User-Generated-Content nämlich nur solchen digitalen Inhalt, der von den Nutzern einer Seite selber erstellt wird. Aus diesem Grund ist der Begriff auch im Kontext der digitalen Welt zu betrachten.


User-Generated-Content im Web 2.0


Unter die Bezeichnung User-Generated-Content zählen zum Beispiel digitale Inhalte wie Text, Musik oder Fotos einer Website beispielsweise. Wichtig hierbei ist, dass diese digitalen Inhalte eine eigene kreative Schöpfung der Nutzer sind und nicht zwangsläufig bestimmten professionellen Standards folgen. Der Vielfalt an User-Generated-Content, welche man im World Wide Web findet, sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Inhalte, die von den Nutzern generiert werden, reichen von Blog-Beiträgen, Lexikoneinträgen oder Produktrezensionen über Design-Entwürfe hin zu Restaurantbewertungen und vielen anderen Inhalten. Dies alles sind denkbare Formen von User-Generated-Content, wobei sich in diesem Bereich immer wieder neue Formen, Möglichkeiten und Plattformen auftun.

Es gibt darüber hinaus die Möglichkeit, User-Generated-Content im wirtschaftlichen Sinne zu nutzen. Denn teilweise ist die Einbindung von User-Generated-Content ein Teil des Geschäftsmodells von Internetunternehmen. Bei dieser speziellen Nutzung von User-Generated-Content werden beispielsweise relevante Unternehmensprozesse an eine bestimmte Gruppe von Nutzern ausgelagert. Diese Einbindung der User wird dann mit dem Begriff Crowdsourcing beschrieben. Doch gerade in diesem Zusammenhang bewegt man sich hinsichtlich möglicher Haftung, Urheberrechts-Ansprüchen oder sonstiger rechtlicher Fragen auf einem schmalen Grad, was sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen nicht außer Acht lassen sollten. 

Beispiel

Beispiel Blogbeiträge, Einträge bei Wikipedia, Produktrezensionen bei Amazon, Design-Entwürfe bei 12Designer oder Restaurantbewertungen bei Qype sind allesamt Beispiele für User-Generated-Content.

 

Alternative Schreibweisen und Falschschreibungen:

Usergenerated Content, Consumer Generated Content


Stephan Uhrenbacher erklärt den Begriff User-Generated-Content