Wenn man der Zeitschrift “Der Betrieb” trauen kann, wird der Rechtsausschuss des Bundestages dafür sorgen, daß ein Großteil der seit über 4 Jahren geplanten GmbH-Reform nicht realisiert wird.
Sowohl das Mindesstammkapital einer GmbH soll bei 25.000 EUR bleiben als auch die notariellen Beuurkundungen. Eine standardisierte Mustersatzung ohne notarielle Beuurkundung soll es nicht geben, somit bliebe der Gründungsaufwand weiterhin bei ca. 1000 EUR für eine 25.000er GmbH.
Offen bleibt laut “Der Betrieb” ob die Unternehmergesellschaft kommen wird und zu welchen Konditionen.

Na toll.. so bleibt wohl die englische limited noch immer ein attraktives Gegenstück zur GmbH und viele deutsche Firmen müssen diesen “Umweg” gehen.
Wieso muss man in Deutschland immer alles so kompliziert und langwierig gestalten?
1000€ Aufwendungen & 6 Wochen für die Wartezeit sind einfach für fortgeschrittene Gründer immernoch viel zu unattraktiv!
@Moped Tuning
Ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Eine HR Eintragung geht hier in München auch schonmal in 7 Wochentagen durch (Differenz Beschlusstag / Veröffentlichung durch das HR, siehe z.B. Süddeutsche oder RP-Online).
Komplexere Innenbeziehungen und Anteilsregulierungen sind aber mit jeder Gesellschaftsform kompliziert und teuer, wenn man anwaltlichen Rat einholt.
Ich glaube Townster(?) hatten in Ihrem Blog geschrieben, dass Sie es anfangs übertrieben hatten und dementsprechend hohe Gründungskosten hatten.
Grüße
Es hatte sich ja bereits im Januar angedeutet mit der mehrmaligen Verschiebung des Ganzen. Das es aber nun dermaßen enttäuschend wird ist schon eine “Glanzleistung”. Aber es hilft ja nicht viel jammern, sondern anpacken und kreativ mit den Gegebenheit umgehen und weitermachen. :-)
Hier auch nochmal was zur Entwciklungsgeschichte von MoMig:
http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=182657
Aktuelle Propa^Pressmitteilung der FDP
http://www.fdp-fraktion.de/webcom/show_websiteprog.php/_c-649/_lkm-84/_nr-10614/bis-/i.html