Babbel 10 Reed Elsevier Ventures

Zehn Millionen US-Dollar für Babbel

Das Berliner Sprachenlern-Startup Babbel (www.babbel.com) gibt heute den Abschluss einer Serie-B-Finanzierung in Höhe von zehn Millionen US-Dollar bekannt. Angeführt wird die Runde von Reed Elsevier Ventures (www.reedelsevier.com) mit Sitz in London. Weitere Kapitalgeber sind Nokia Growth Partners (www.nokiagrowthpartners.com) sowie die Altinvestoren IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) über den VC Fonds Technologie Berlin und Kizoo Technology Ventures (www.kizoo.com), welche sich bereits im Juli 2008 bei Babbel engagierten.

“Babbel ist in kürzester Zeit rapide gewachsen, verzeichnet heute über 15 Millionen Nutzer und hat seit zwei Jahren positiven Cash-Flow. Wir sind sehr erfreut, von nun an Teil der Investoren-Gruppe zu sein, und sind zuversichtlich, dass Babbel sich im Segment des mobilen und Online-Sprachlernens schnell als Marktführer etablieren wird“, sagt Tony Askew, General Partner bei Reed Elsevier Ventures. Bei dem Unternehmen handelt es sich um den Investitionsarm des britischen Medien- und Informationskonzerns Reed Elsevier mit bevorzugten Finanzierungen im Online- und Tech-Sektor. Im Portfolio des Investors befinden sich unter anderem Palantir, das Technologieunternehmen aus dem Silicon Valley, sowie – im Hinblick auf Babbel besonders interessant – das israelische Übersetzungstool Babylon (www.babylon.com).

Babbel soll wachsen und stärker mobil werden

Babbel ist ein im August 2007 von Markus Witte, Thomas Holl, Lorenz Heine und Toine Diepstraten gegründetes Online-Lernsystem für Fremdsprachen. Einsteiger und Fortgeschrittene können Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Schwedisch, Deutsch, Niederländisch, Indonesisch, Polnisch, Türkisch, Dänisch und Norwegisch auf Babbel lernen. Auf der Website sowie auf dem iPad werden verschiedene interaktive Online-Kurse angeboten. Zudem gibt es Wortschatztrainer-Apps für iPhone, iPod, Windows 8 und Android sowie interaktive E-Books für Deutsch und Spanisch. Über 15 Millionen Menschen aus über 190 Ländern sollen den Dienst laut Unternehmensangaben nutzen.

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“Seit wir vor fünf Jahren angefangen haben, mit Babbel zu arbeiten, hat das Babbel-Produkt eine spannende Reise von einem nützlichen Internet-Tool hin zu einer spaßigen, modernen Sprachlernerfahrung gemacht, die über eine riesige Nutzerbasis verfügt, die auch bereit ist, für diese Dienste zu zahlen”, begründet Michael Greve, CEO von Altinvestor Kizoo Technology Ventures, die erneute Investitionsentscheidung.

Babbel wird von der Lesson Nine GmbH aus Berlin betrieben. Das Unternehmen beschäftigt heute rund 170 feste und freie Mitarbeiter. Die Sprachendienste sind mittlerweile in 190 internationalen Märkten vertreten. Mithilfe der Finanzierung soll die internationale Expansion vorangetrieben und die bestehenden Kooperationen mit Geräteherstellern und Plattformbetreibern weiter ausgebaut werden, um die Anpassung an alle relevanten Plattformen zu verbessern.

Erst in der vergangenen Woche hatte Babbel den US-Konkurrenten PlaySay übernommen, welche sich im Bereich Sprachlernsoftware besonders auf Mobile fokussieren. Auf dem deutschen Markt ist das SevenVentures-gestützte Busuu (www.busuu.com) Hauptkonkurrent Babbels, auch das Leipziger Babelyou (www.babelyou.com) bietet kostenloses Sprachentraining.

Bild: Babbel
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