Finanzierungsrunde bei Zalando
Der Schuhshop Zalando – seines Zeichens Teil des Samwer’schen Ecommerce-Imperiums – wurde im letzten Monat selbst neu besohlt: Die bestehenden Investoren Rocket Internet (dies ist der Inkubator der Samwerbrüder Alexander, Marc und Oliver) und Holtzbrinck Ventures gaben noch einmal frisches Geld.

Zalando ist ein Ecommerce-Shop für Schuhe mit Sitz in Berlin, der laut XING zurzeit 17 Mitarbeitern eine berufliche Heimat bietet. Unter www.zalando.de soll ein umfassendes Shoppingerlebnis geboten werden, bei dem den NutzerInnen ein breit gefächertes Sortiment aktueller Schuhe und eine leichte Navigation vorfinden sollen. Daneben schreibt man sich bei Zalando die üblichen Versandhandelsprädikate wie sicheres Einkaufen und schnelle Lieferungen auf die Fahne. Gegründet wurde das Unternehmen im Oktober 2008 und bietet derzeit nach eigenen Angaben 62 Marken und 1.820 Modelle an.

In einer Finanzierungsrunde im August, die allerdings erst im September wirksam wurde, gaben Rocket Internet und Holtzbrinck Ventures Kapital in das Unternehmen und erhöhten dadurch ihre Anteile jeweils um ein Prozent auf 61 Prozent (Rocket Internet) und 18 Prozent (Holtzbrinck Ventures). Währenddessen verwässerten die Shares der beiden Geschäftsführer Robert Gentz und David Schneider (die beiden Limiteds) um jeweils ein Prozent auf nun 10 Prozent.
Über den Autor Joel Kaczmarek:
Joel Kaczmarek ist seit März 2009 Chefredakteur von Gründerszene. Damit verantwortet er die Zusammenarbeit mit den Ressortleitern und den Bereich “News” und “Allgemeines”. Joel hat einen Master in Europäische Medienwissenschaft und hat Design Thinking am HPI studiert. Sein Gründerszene-Debut hat Joel mit der ersten StartUp-Story “Dienstag ist Betterplace-Tag” geliefert. Joel hat die Gründerszene-Datenbank entwickelt, die im November 2009 an den Start ging.



Also ich muss sagen, Respekt vor den Samwer-Brüdern. Ich beobachte schon seit Jahren, was die so treiben und ich muss sagen, die Nase für Geschäfte hätte ich auch gerne.
Nase für Geschäfte?
Na ja, man muss lediglich die Augen offenhalten und einfach die Geschäftsideen kopieren, die in den USA gut laufen.
Hier wäre es dann zappos.com.
Schade nur, dass vermutlich das bei zappos herrschende wundervolle Betriebsklima von den Brüdern eher nicht übernommen wird. :-(
wenn das so einfach ist, wie immer beschrieben, wieso machen es dann nicht mehr ?
na weil nicht jeder mal n’paar hundert mio rumliegen hat.
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