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Das Hamburger Startup Content Fleet (www.contentfleet.com) schließt eine zweite Finanzierungsrunde in Höhe von 2, 5 Millionen Euro ab. Bereits 2010 hatte Neuhaus Partners (www.neuhauspartners.com) einen einstelligen Millionenbetrag in Content Fleet investiert. Jetzt unterstützt der Venture Capitalist gemeinsam mit T-Venture (www.t-venture.de) und Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI) (www.bdmifund.com) erneut das Startup, das mit spezieller Technologie Inhalte für Webseiten erstellt, ausgerichtet an User- und Werbeinteressen. Das neue Kapital will das Startup für die weitere Entwicklung der Trenderkennung und die Internationalisierung nutzen.

Content Fleet will Schlüsselpositionen stärken

Das frische Kapital aus der Finanzierungsrunde will Content Fleet vor allem zur weiteren Entwicklung der Trenderkennung nutzen. Zudem möchte das Startup sein Team deutlich verstärken. Die Internationalisierung des Geschäftsmodells ist nach Unternehmensangaben bereits angelaufen und soll in den nächsten Monaten vorangetrieben werden. Die Deutsche Telekom und Bertelsmann gehören auch zu den Kunden des Hamburger Startups.

„Wir finden das Team gut und die Produkte von Content Fleet haben uns schon früh überzeugt“, sagt Paul Jozefak, bei Neuhaus Partners verantwortlich für den Einstieg bei Content Fleet im Sommer 2010. Gemeinsam wolle man sich laut Jan Borgstädt, Head of European Ventures bei BDMI, mit dem vergrößerten Investorenkreis frühzeitig in einem aufstrebenden Wachstumsmarkt engagieren.

Das Unternehmen, das 2010 aus dem bekannten IT-Dienstleister Getanet hervorging, erstellt maßgeschneiderte Inhalte und Portale für Verlage und andere Content-Distributoren. Content Fleet nutzt ein Analyseverfahren, um automatisch neue Themen- und Produkttrends im Internet zu identifizieren. Grundlagen dieser Berechnung sind unter anderem Social-Media-Netzwerke, Content-Publisher, Shops und Keyword-Quellen. Die gewonnenen Daten werden auf Potentiale hinsichtlich Reichweite und Monetarisierung überprüft und bilden die Basis für die Content-Produktion und Portalsteuerung. Ein eigenes Autorennetzwerk soll im Hintergrund für neue Inhalte sorgen, die suchmaschinenoptimiert an ihren Bestimmungsort transportiert werden.

Content Fleet plant, SaaS-Lösung auf den Markt zu bringen

Seit Gründung hat das Unternehmen sein Dienstleistungsspektrum erweitert. Neben der Erstellung von Portalen und Inhalten verläuft die Ausrichtung immer deutlicher in Richtung Software-as-a-Service (SaaS). Ende 2011 plant Content Fleet, eine SaaS-Lösung auf den Markt zu bringen, die Kunden den Zugang zu den firmeneigenen Back-End-Technologien ermöglicht.

Neben Content-Dienstleistungen für große Unternehmen betreibt das Hamburger Startup auch eine Reihe eigener Special-Interest-Portale, wie beispielsweise das Gaming-Portal Spieleradar (www.spieleradar.de). Insgesamt erreicht Content Fleet nach Unternehmensangaben fast zehn Millionen User im Monat.