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Feuchtfröhliche Feierlichkeiten für Friendticker (www.friendticker.com)? Grund dazu gäbe es, der Geolocation-Service aus Berlin informiert dieser Tage über eine siebenstellige Finanzierungsrunde. Mit DuMont Venture, der NRW.BANK und Klaus Wecken sind gleich drei neue Investoren bei Friendticker eingestiegen.

So funktioniert Friendticker

Friendticker ist eine Kombination aus Social-Network, Geolocation-Dienst und Echtzeitsuche, die sowohl über das stationäre Internet als auch über Smartphones wie das iPhone oder Android-Geräte nutzbar ist. Vor zwei Jahren von Martin Pischke, Florian Resatsch und Uwe Sandner in Berlin gegründet, firmiert das Unternehmen als servtag GmbH.

In den USA gibt es bereits zwei größere Konkurrenten, die kurz vor Friendticker an den Start gegangen sind und seither das Thema – insbesondere bei Investoren – salonfähig gemacht haben. Dem deutschen Zögling zuliebe sei an dieser Stelle aber nicht erwähnt, dass es sich dabei um Foursquare und Gowalla handelt.

Mit Friendticker können sich Nutzer in verschiedenen Locations einchecken und dies ihrem Netzwerk mitteilen. Die Monetarisierung von Friendticker erfolgt über Marketingmaßnahmen, die Friendticker  für Unternehmen und Werbetreibende über seine mobile Anwendung anbietet. Friendticker belohnt Check-Ins der Nutzer mit so genannten Items, virtuellen Gütern, die in Abhängigkeit der Location reale Produkte repräsentieren, welche User ab einer bestimmten Summe an Check-Ins erhalten.

Kampagnen können direkt für verschiedene Zielgruppen angepasst werden und über Friendticker kommt es zu einer Interaktion am „Point-of-Demand“. Die Auswahl der Güter ist den Werbern und Marketingverantwortlichen überlassen, die das zur Unternehmenskommunikation optimal passende Produkt wählen können.

DuMont Venture, NRW.BANK und Klaus Wecken setzen auf Mobile

Um auch außerhalb von Deutschland weiter wachsen zu können, was einen Ausbau des Vertriebs, des Marketings sowie die technische Weiterentwicklung der Plattform Friendticker notwendig machen wird, haben DuMont Venture, die NRW.BANK und Klaus Wecken siebenstellig in das StartUp aus Berlin investiert.

Florian Resatsch, Gründer und Geschäftsführer von Friendticker, den Gründerszene auch bereits vor die Kamera gezogen hat, kommentiert die A-Finanzierungsrunde erfreut: „Unternehmen profitieren von Friendticker als mobilen Marketing-Kanal, durch den sie ihren Brand passgenau ihrer Zielgruppe präsentieren können. Dieses Geschäftskonzept haben die Investoren als zukunftsweisend erkannt. Wir freuen uns, mit ihnen in die nächste Unternehmensphase einzutauchen.“

Mit Klaus Wecken ergänzt ein privater Finanzier das Investment der NRW .BANK und des Verlags-VCs DuMont Venture. Es soll vor allem das Friendticker-Produkt gewesen sein, das zu überzeugen wusste:  „Friendticker gelingt es mit den zahlreichen Vorteilen die Nutzer wie auch die auf dem Portal werbenden Marken an sich zu binden. Wir sind davon überzeugt, dass das Unternehmen mit dem verstärkten Fokus auf Marketing und Vertrieb noch stärker wachsen und noch erfolgreicher sein wird,“ begründet Jörg Binnenbrücker, Geschäftsführer von DuMont Venture das Investment des verlagsgebundenen VCs.

Derzeit ist Friendticker in Deutschland der erfolgreichste Anbieter in diesem Segment. Internationale Konkurrenz droht sicherlich von erwähnten US-StartUps, doch auch und vor allem Facebook dürfte mit seinem Places-Konzept dem Berliner StartUp zu Leibe rücken. Mit dem frischen Kapital kann Friendticker nun erst einmal weiter expandieren und womöglich kommt es auf lange Sicht ja zu einer Konsolidierung im Markt, wenn die dominierenden US-Player vermehrt nach Europa streben.

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