Ein Graffitiworkshop in Friedrichshain, eine private Führung durch das Jüdische Museum oder gemeinsames Pilzesammeln im Wald – Gidsy (gidsy.com) will der neue Freizeitgestalter für Besonderes werden. Allein aus Eigenkapital des niederländisch-österreichischen Gründerteams finanziert, erfreut das Unternehmen Berlin mit einem weiteren Hipster-Startup. Auf dem Online-Marktplatz können Privatpersonen Aktivitäten, Unternehmungen und Kurse für Interessierte anbieten und damit Geld verdienen. Zunächst für den Raum Berlin gestartet, soll Gidsy bald New York und dann weitere Metropolen auf dem Globus erobern.

Gidsy: ein Marktplatz für authentische Erfahrungen
Ein Marktplatz? Ein soziales Netzwerk? Gidsy ist beides. Die von den Brüdern Edial und Floris Dekker sowie Philipp Wassibauer gegründete Online-Plattform versteht sich als Vermittler für besondere Freizeitgestaltungen und als Treffpunkt für Gleichgesinnte. Das Unternehmen ging am Mittwoch an den Start und wird sich vorerst auf Berlin beschränken, bevor in der kommenden Woche auch die US-Metropole New York erobert werden soll. Auf Gidsy können Privatpersonen interessante Aktivitäten finden, Freunde zu diesen einladen sowie selbst Unternehmungen inserieren. Die Einbindung anderer sozialer Netzwerke wie Facebook im Gidsy-Profil soll es zudem ermöglichen, frühere von Gidsy vermittelte Aktivitäten von Freunden sowie die dazugehörigen Einschätzungen einzusehen.
Privatpersonen können auf Gidsy kostenlose und unbeschränkt viele Einträge mit Fotos und Beschreibungen ihres Angebotes schalten. Andere Privatpersonen erhalten über den Marktplatz Einsicht in diese Angebote und können sie mithilfe verschiedener Online-Zahlungsmethoden an Ort und Stelle buchen sowie dort später bewerten. Indem die Buchungsgebühr erst 24 Stunden nach dem Event an den Veranstalter überwiesen wird, soll der Nutzer weitestgehend vor Betrug geschützt werden können. Sollte eine Unternehmung nicht zustande kommen, wird die Zahlung zurück erstattet. Anbieter legen den Preis ihrer Aktivität selbst fest; der Mindestpreis für Unternehmungen liegt allerdings bei fünf Euro. Gidsy finanziert sich dabei über eine Kommission von zehn Prozent des Gesamtpreises.
Unternehmungen können zwar ortsunabhängig angeboten werden, noch beschränken sich die Gidsy-”city pages” jedoch auf die Großstädte Berlin und bald New York – laut Website-Angaben soll sich die Liste der Städte im Gidsy-Netzwerk allerdings schon bald verlängern. Es bleibt spannend, wie gut die Idee international aufgenommen werden wird. Zehn Buchungen innerhalb der ersten 30 Minuten am Freischaltungstag der Website sprechen eine recht optimistische Sprache.

Hier ein Interview, das wir mit dem sympathischen Gründer Edial gemacht haben: http://www.techberlin.com/post/11944567215/skype-a-founder-8-edial-dekker-founder-ceo
Wie heisst das Pendant dazu aus USA?? … hab ich vor Wochen schon gesehen. Tolle Idee, gibt es aber schon! Vielleicht weiß es ja einer aus der Community und kann es hier mal posten. Cheers
Das ist doch kinderbusiness. von new york reden und 500 besucher am tag auf der seite haben. die nächste sau durch die social world treiben bringt erwähnung, aber Eine würde doch reichen. Macht mal ein Jahr Business und zeigt dann was Ihr könnt. Vorher schon immer dieses Style, Story , Berlin Gesabbel ist doch so inhaltsleer.
Ich kann nicht wirklich einschätzen ob es in Copycat ist oder nicht. Mir auch egal. Viel Erfolg, klingt spannend!
Cheers,
auf Techcrunch schon vor einem Jahr:
“Skyara, An AirBnB For Experiences”
http://techcrunch.com/2010/11/05/skyara/
heisst jetzt ravn.com
“Techcrunch” als Invitation funktioniert noch immer.
Was ist jetzt daran Hipster?
Super idee! Find ich sehr spannend.
Das Pendant aus den USA heißt Skillshare.com. Gidsy hat aber einige Dinge besser gemacht als das Original. Vor Allem weil sie ihr Produkt eher als p2p Event-Sales Plattform verkaufen anstelle sich als reine p2p Education-Plattform aufzustellen. Ich denke sie werden sich gegen Skillshare durchsetzen. Auf der anderen Seite hat Skillshare bereits 4.5 Millionen $ an Investements eingesackt. Damit kann man die Ausbreitung des Angebots natürlich etwas beschleunigen.
findes das gar nicht schlecht, das Portal ist auch gut und übersichtlich gestaltet, aber warum muss das alles in Englisch sein? Das ist doch eine Hürde beim Einstellen von Veranstaltungen
“erfreut das Unternehmen Berlin mit einem weiteren Hipster-Startup”: Was bitte ist ein Hipster-Startup? Was ist speziell an diesem Startup hip? Und wenn dem so wäre, daß es hip ist: was tut das zur Sache?
[...] schreibt Martin Weigert bei netzwertig.com. Schon bald will Gidsy, von Gründerszene zum Hipster-Start-up gekürt, in New York vor Anker [...]
Habe bei Gidsy gebucht. Hat alles super geklappt.
Der Unterschied zwischen Gidsy und den anderen (Ravn, Yasuu, Regiondo) ist in erster Linie, dass Gidsy P2P ist. Es gibt keine Angebote vom Zoo, dem Museum oder dem SPA um die Ecke, sondern immer nur von anderen Privatpersonen. Dadurch schaffen sie natürlich ein ganz anderes Angebot. Es ist also viel vergleichbarer mit Airbnb, als die anderen.
Ich kannte Regiondo und Yasuu vorher nicht. Finde ich aber auch ganz cool. RAVN hat mich jetzt auf den ersten Blick nicht so umgehauen. In erster Linie, weil sie keine coolen Events haben.
Werde ich aber alle auch mal ausprobieren :-)
Gidsy kann ich bisher auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen!
Finde ich sehr nett, startet mal bitte schnell in Hamburg. Danke und viel Erfolg.
Welches ist das Plugin rechts ? Das brauche ich auch!