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Der Online-Shop Gimahhot hat beinahe drei Viertel seiner Belegschaft entlassen, die Ecommerce Alliance plc wird in eine deutsche AG überführt, Shopify erhält 7 Millionen Dollar und Swoopo gründet einen Interessensverband.

Idbeer expandiert mit Kurzen

Das Customization-Startup Idbeer (www.idbeer.de) erweitert seine Produktpalette. Unter dem Namen Idshots lassen sich nun auch Kurze individualisiert bestellen. Die selbstgestalteten Etiketten umhüllen nun Liköre und Edelbrände – zehn beziehungsweise fünf Sorten stehen zur Auswahl. Idbeer startete vor gut einem Jahr mit der Individualisierung von Bier.

Gimahot entlässt 74 Prozent der Mitarbeiter

Der Online-Shop Gimahhot (www.gimahhot.de) hat beinahe drei Viertel seiner Mitarbeiter entlassen. Gegenüber Gründerszene gab das Unternehmen an, von 27 Mitarbeitern auf 7 reduziert zu haben. Durch diese und andere „Restrukturierungsmaßnahmen“ erzielte Gimahhot im November zum ersten Mal einen positiven EBIT.

Ecommerce Alliance plc aufgelöst

Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Ecommerce Alliance löst ihre britische Gesellschaft Ecommerce Alliance plc auf. Dies geschieht zugunsten der deutschen Ecommerce Alliance AG. Dem Rechtsformwandel stimmten zuvor sämtliche Aktionäre zu. Die Ecommerce Alliance will „zu einem Schwergewicht im deutschen Ecommerce-Markt“ werden, so das Unternehmen.

7 Millionen für Shopify

Das deutsch-kanadische Startup Shopify hat eine Finanzierungsrunde über 7 Millionen Dollar abgeschlossen. Investoren sind Bessemer Venture Partners, FirstMark Capital und Felicis Ventures, die Shopify vier Jahre nach der Gründung zur ersten großen Kapitalrunde verhelfen. Nach Einschätzungen von Exciting Commerce profitiert Shopify vom Boom der Shoppingsysteme.

Swoopo gründet Verband zur Swoopo-Rettung

Die Penny-Auction-Site Swoopo (www.swoopo.de) hat gemeinsam mit Bigdeal.com und Bidcactus.com einen Interessensverband gegründet: Die Entertainment Auction Association soll einen Standard etablieren, der „seriöse“ Auktionsseiten von der Flut unseriöser Wettbewerber“ trennen soll. Swoopo musste sich in der Vergangenheit immer wieder mit dem Image von Abzocke und Gewinnspiel auseinandersetzen.