Glückwunsch an StudiVZ
3. Januar 2007 von 17Kommentare
Wie im StudiVZ Blog nachzulesen ist, wurde das Unternehmen an Holtzbrinck veräussert.
Glückwunsch & vielen Dank an das StudiVZ Team und alle Unterstützer für den gelungenen Exit. Ich freue mich auch über das damit verbundene Mutmach-Signal an die gesamte Unternehmerzunft…



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Hi Lukasz,
empfindest du das als Mutmachsignal? Ich empfinde es eher erschreckend – diese Unmenge an Geld reflektiert doch in keinster Weise den zu erwartenden finanziellen Return auf lange Sicht. Diese Plattform hat (noch) kein Geschäftsmodell. User kommen und gehen – Plattformen werden kopiert und entstehen quasi aus dem Nichts.
Ist es die Zielsetzung eines Unternehmens möglichst explosives Wachstum an den Tag zu legen, augenscheinlich persönlich wie auch technisch überfordert zu sein und dies auch noch theatralisch zu kommunizieren?
Ich würde dieses Unternehmen in gar keiner Weise eine Vorbildfunktion zukommen lassen – eher ein abschreckendes Beispiel.
Dennoch will ich nicht zu negativ sein. Das Projekt liefert viel Gesprächsstoff und hat einen sehr hohen Unterhaltungswert. Es ist ein Vergnügen die weitere Entwicklung mitzuverfolgen.
Fazit: Absahner sind cool + Blase2.0 ist nun auch in Deutschland angekommen.
[...] Weitere Berichte zum Thema bei den Investoren Kolja Hebenstreit, Lukasz Gadowski und Peter Schüpbach sowie internetszene.com, Basic Thinking Blog, Golem und direkt bei StudiVZ. [...]
Holtzbrinck schluckt StudiVZ…
StudiVZ gehört nun komplett und vollständig zum Holtzbrinck-Verlag. Ändern soll sich natürlich nichts….
[...] Die studiVZ Gründer schreiben im Corporate Blog: “Mit Holtzbrinck haben wir den optimalen Partner für das weitere Wachstum unserer Plattform gefunden. Es ist mit der Übernahme auch sichergestellt, dass es studiVZ langfristig geben wird.” Für die jungen Gründer Ehssan, Dennis und Michael ist der Verkauf das Geschäft ihres Lebens. Aber auch die Investoren Oliver, Marc und Alexander Samwer, Christian Vollmann, Spreadshirtler Lukasz Gadowski, Kolja Hebenstreit, Matthias Spieß … dürfen sich freuen. [...]
Ich würde hier bitte DRINGEND Unterscheiden, zumindest für den gesellschaftlichen Rahmen der BRD. Hier ist nämlich Unternehmertum und Entrepreneurship etwas ganz anderes. Für die Entrepreneure ist das ein gutes Zeichen, für das Unternehmertum ein Schlag ins Gesicht. Dariani hat das schnelle Geld gemacht, okay. Aber er hätte sich auch dem Unternehmertum gegenüber verantwortlich zeigen können und die “eigene” Firma führen und “selbst” Gewinne erwirtschaften können. Der Verkauf hat in meinen Augen nichts mit Unternehmertum zu tun. Sorry.
[...] Weitere Beiträge: – internetszene.com – Blog Age – Basic Thinking – WebZweiPunktNull.de – Andreas Dittes – Don – Gruenderszene – Sajonara [...]
Hallo,
empfehle, dass Ihr mit dem Gewinn Aktien von Blackwood Distillers kauft. Mit dem folgenden Medienhype wird es sicher recht einfach den deutschen Markt zu erobern….
Das wäre gewisser Maßen eine gelungene Symbiose als old und new economy!!!!
KP
[...] Da wären zum Beispiel nämlich noch die Businessangels wie Kolja Hebenstreit und Lukasz Gadowski von Spreadshirt, die mit ihren Einlagen im Oktober 2006 die ersten Pizzen und Tütensuppen finanziert haben, und sich nun auf eine anteilsmäßige Ausschüttung freuen dürfen. [...]
Hey, einfach mal richtig lesen (bzw. zitieren), keine Rede von 100 Mios, sondern:
StudiVZ-Sprecher Tilo Bonow: der Preis habe “deutlich unter 100 Millionen Euro”
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,457536,00.html
Tilo Bonow muß sich um die Aussagekraft seiner 100-Millionen Formel bewußt gewesen sein.
und wieviel hast du daran verdient?
Hi Lukasz,
also ich finds auch cool. Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Deal!
Und ne geile Pre-Exit-Party gabs ja auch ;-)
[...] So sieht es aus, und mittlerweile müssen also auch Wirtschaftsunternehmen wie Holtzbrinck sich den Vorwurf gefallen lassen, wofür sie eigentlich ihr Geld zum Fenster rauswerfen. Bislang observierte der Bund der Steuerzahler Vater Staat, nun observiert die Blogosphäre fortan vor allem die Entrepreneure dieser Welt. Für den Käufer heißt es jetzt, wie lässt sich mit dem Gekauften Geld verdienen. Wie Christian Sickendieck richtig feststellt, ist der erzielte Kaufpreis eine trotz allem schwere Bürde. Zwar liegt der Preis pro Nutzer um ein Vielfaches unter den Werten, die zu Zeiten der New Economy erzielt wurden, allerdings gibt es vom heutigen Stand der Dinge zumindest keine kurzfristige “Perspektive”, die Nutzerdaten zu Geld zu machen. Sickendieck nennt zwei Möglichkeiten, die in Betracht kämen: “Zielgerichtete Werbung sowie Verkauf der Daten.” Nach der getroffenen Vereinbarung dürfen die Nutzerdaten allerdings nicht verkauft werden. Bleibt demnach nur die Option, auf dem Studenportal selbst aktiv zu werden. Vielleicht tut Holtzbrinck ja nun das an den Tag legen, das den Machern abging, den Geist des Unternehmertums. Anders als im Gründeszeneblog verlautbart, hatte das Geschäftsgebaren der Trias aus Berlin nur etwas mit Entrepreneurship zu tun, das in meinen Augen in Deutschland derzeit durchaus en vogue zu sein scheint, sich jedoch hierzulande mächtig weit von der Unternehmerzunft fortentwickelt hat. [...]
Herzlichen Glückwunsch – da hast du ja wirklich ein Goldhändchen gehabt. Ich müsste lügen, wenn ich nicht ein klitzekleines fünkchen Neid verspüren würde. Die hätten zu mir kommen sollen ;-). Mit etwas Glück investierst Du ja irgendwann mal in eines unserer Projekte.
Vor kurzem kam mir eine Idee und diese möchte ich auch ausbauen. Business Plan etc. ist schon alles in Arbeit.
Meine Frage: Wenn ich nun zum Investor 1 renne und ihm mein Modell zeige wie kann ich mich absichern dass er meine Idee nicht einfach nur nimmt – sich ein bestehendes Team aus seinem bisherigen Portfolio nimmt und das Ganze dann selbst aufzieht.
Wäre mal interessant etwas über sowas hier zu lesen. Denn ich denke es gibt schon genug Leute die eine oder mehrere Ideen haben sich aber aus Misstrauen nicht an Investoren wenden und so verstaubt die Idee…
PS: Toller Blog hier! Wird ab jetzt regelmässig besucht ;)
Wann geht es weiter mit dem Gruenderszene-Blog oder war der Verkauf von StudiVZ das Ende der Berichterstattung? :-(
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