Nicht zuletzt die Gründerdominanz beim Barcamp Hamburg hat es noch einmal vor Augen geführt: Es tut sich was in Sachen (Internet)-Unternehmertum in Deutschland. Quer durch die Rebublik werkeln immer mehr hochmotivierte und talentierte Teams (während oder nach dem Studium) an eigenen Geschäftsideen anstatt der Karriere in einem der Großunternehmen nachzulaufen und den Lebenslauf mit Kaffeekochen und Co. zu schmücken. Nach vielen Jahren, in denen sich beispielsweise die „besten“ Uni-Absolventen fast ausschließlich für Beratungen, Investment-Banking und die großen Markenartikler interessiert haben, ist Gründung an vielen renommierten Hochschulen wie beispielsweise der WHU (aktuell z.B. Cosmonited.de, tripmonkey frazr) oder der HHL (u.A. imedo.de )im Moment ziemlich sexy. Wenngleich die neue Gründerwelle im Internet (und verwandten Branchen) gesamtwirtschaftlich noch nicht von allzu großer Bedeutung ist, finde ich die Entwicklung auf jeden Fall sehr cool. Grund genug für eine kleine Serie in der ich mich in nächster Zeit mit dem Thema beschäftigen werde:

Gründerstimmung 2.0

Teil I: Welche Gründe gibt es für die neue Gründerstimmung?
Teil II: Welche Charaktere gründen?
Teil III: Was kommt danach: Gründerstimmung 3.0 oder Bubble 2.0?

[jan]

P.S. Das Thema „Unternehmertum im Aufwind“ wird übrigens bereits in unserer XING-Gruppe diskutiert.