Facebook verkauft seine Credits künftig als Prepaid-Karten im Supermarkt, Acer und Libri bringen in Kooperation den E-Book-Reader LumiRead heraus, Skype stellt eine Business-Lösung für Telefonanlagen vor, Stylight will Amazon angreifen, Cronimon bietet Monitoring als SaaS und in Stuttgart trifft man sich zum Gründerforum.

Kurzmitteilungen

Facebook Credits im Supermarkt

Facebook wird erstmals Prepaid-Karten für seine eigene Währung Facebook Credits ausgeben. Verkauft werden die Karten an den Kassen von über 1700 Filialen des zweitgrößten amerikanischen Einzelhändlers Target. Mit Facebook Credits können virtuelle Güter gekauft werden, der Markt soll in diesem Jahr allein in den USA 1,6 Milliarden Dollar erreichen.

Acer und Libri

Der Online-Buchhändler Libri und der taiwanesische Computerhersteller Acer bringen gemeinsam einen E-Book-Reader auf den Markt. Das LumiRead getaufte Produkt kostet je nach Ausstattung zwischen 200 und 250 Euro. Erst vor wenigen Tagen hatten hatten Txtr (www.txtr.com) und Asus eine Kooperation angekündigt, in der sie eine europäische E-Book-Plattform aufbauen wollen.

Business-Skype

Skype führt mit der Marke Skype Connect eine „ernsthafte Geschäftslösung“ ein, die Unternehmen den Umstieg erheblich erleichtern könnte. Der Dienst soll leicht an bestehende Telefonanlagen angeschlossen werden und trotzdem die Tarife und Web-Services wie etwa die Click-and-Call-Buttons ermöglichen.

Stylight wird zum Marktplatz

Die Modeplattform Stylight (www.stylight.de) will Amazon angreifen und sieht sich in „direkter Konkurrenz“. Dazu vereint Stylight künftig alle angeschlossenen Online-Shops in einem Warenkorb. Bis alle Partner auf das neue System umgestellt haben, laufen die alten Affiliate-Modelle noch weiter.

Monitoring-SaaS Cronimon

Zahlen, Ziffern, Analysen: Die SaaS-Lösung Cronimon (www.cronimon.de) will Geschäftsprozesse oder Kennzahlen der Website-Performance leichter visualisieren. Das Erstellen dieser „SmartCharts“ soll so einfach wie das Einbinden eines YouTube-Videos sein, wirbt das Startup aus Karlsruhe für seine Dienste.

Stuttgarter Gründerforum

Stuttgart gibt sich die Ehre und startet das 1. Stuttgarter Gründerforum – standesgemäß in der Porsche Arena. Am 8. Oktober sollen sich dort Existenzgründer über die Selbständigkeit informieren und gestandenen Wirtschaftsgrößen in Vorträgen lauschen. Die Eintrittskarte: 249 Euro (brutto).

Link- und lesenswert

Vier Lösungsvorschläge für die deutsche Gründerszene

Die deutsche Gründerszene schafft nichts Neues, die Digital-Wirtschaft hinkt der amerikanischen Jahre hinterher, die Deutschen können nur kopieren – diese Leier funktioniert immer wieder, die Kritik kommt nicht von ungefähr. Martin Weigert gibt sich konstruktiv und sieht vier Lösungsvorschläge: Selbständigkeit als Prestige, Clusterbildung, Internationalität und (mehr) Venture Capital.

Konkurrenz für Google Analytics

Das allseits beliebte Google Analytics hat mit der Open-Source-Lösung Piwik einen ernsthaften Konkurrenten bekommen. Piwik gibt es nun in der ersten stabilen Version. Wie bei Open-Source-Produkten üblich, muss Piwik auf dem eigenen Server installiert werden. Ein Pluspunkt im Vergleich zu Google Analytics – so bleibt man Herr der Daten.

Massiver Protest der Digg-Community

Seit Digg sein Gesicht und auch seinen Funktionsumfang überarbeitet hat, kommt die Nutzerschaft nicht zur Ruhe. Den zwischenzeitlichen Höhepunkt bildet nun  ein von der Community organisierter „Anti-Digg-Day“, bei dem Beiträge des Konkurrenten Reddit integriert und massiv „gepusht“ wurden. Reddit nutzte die Gelegenheit.