Das Münchner Startup Scoreloop expandiert in Asien, Günter Faltin startet einen Gründerwettbewerb und Mein Müslibecher ist kein Mymuesli-Ableger.

Kurzmitteilungen

Münchner Scoreloop mit Erfolg in Asien

Das Münchner Startup Scoreloop (www.scoreloop.com) expandiert in asiatischen Gefilden. Durch eine Kooperation mit dem taiwanesischen Mobilfunkanbieter Chunghwa bietet sich Scoreloop potentiell eine millionenfach neue Reichweite. Über die Dienste der Münchner können Spieleanbieter „Social Features“ integrieren, sodass Spieler plattformunabhängig gegeneinander antreten können.

Gründer-Wettbewerb Kopf schlägt Kapital

Kopf schlägt Kapital – Günter Faltins Grundsatz ist unter Entrepreneuren berühmt. Unter dem Titel veröffentlichte er 2008 ein Buch über Unternehmertum. Nun startet er zusammen mit der Stiftung Entrepreneurship den gleichnamigen Wettbewerb. Der Preis für die geldlos glücklichen Gründer: Eine Metallskulptur (und Ruhm und Ehre!)

Mein Müslibecher

Hat Mymuesli (www.mymuesli.com) neben dem Porridge-Ableger eine weitere Ausgründung lanciert? Nein, Mein Müslibecher (www.mein-mueslibecher.de) ist die Erfindung von Anett Schumann aus Bad Schönborn. Noch ist die Produktpalette mit zwei Geschmacksrichtungen überschaubar. Schoko- oder Beerenmüsli kosten 1 Euro pro Stück. Im Gegensatz zum Namensvetter aus Passau ist aber das individuelle Zusammenstellen nicht möglich.

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“Einmal 100% klimaneutral volltanken bitte!”

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Social-Media-Aktionismus

Ein Großteil der Kunden empfindet die Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen als Werbung – und nicht als Dialog. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des Brand Science Institute aus Hamburg mit 1000 Teilnehmern. Mehr als die Hälfte der Befragten nutze zwar Social Media für Fragen und Beschwerden, fast zwei Drittel seien mit der Reaktion jedoch unzufrieden.

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Fair Trade, Green Business, Nachhaltigkeit – die Sache mit der sozial und ökologisch korrekten Wirtschaft schafft auch in Sachen Mode immer mehr den Schritt weg vom langweiligen Öko-Image. Katharina Höfling und Sabine Segerer wollen die „Green Fashion“ schreibend unterstützen und gründeten das Online-Portal für faire Mode Modeaffaire – Moralapostel wollen sie dabei nicht sein.