Der Schokoriese Ritter Sport beteiligt sich am Schokowinzling Chocri, Springers Übernahme von Se Loger gestaltet sich schwieriger als gedacht und Xing renoviert.

Kurzmitteilungen

Ritter Sport beteiligt sich an Chocri

Der Schokoladenriese Ritter Sport investiert in Chocri (www.chocri.de) und übernimmt ein Drittel der Anteile. Zwei Jahre nach Gründung nimmt das Customization-Startup somit erstmals Investorengeld auf, um das weitere Wachstum zu finanzieren. Dass dafür noch Luft ist, macht der neue Investor vor: 2,5 Millionen Tafeln produziert Ritter Sport täglich. Bei Chocri sind es immerhin 1000 Stück pro Tag.

Übernahmekampf um Se Loger

Die Übernahme des französischen Immobilienmarktplatzes Se Loger gestaltet sich für die Axel Springer AG schwieriger als erwartet. Nur kurz nachdem der Medienkonzern sein Angebot unterbreitet hatte, stieg ein australisches Unternehmen bei Se Loger ein und erwarb 10 Prozent. Springer plant, das Unternehmen für insgesamt 566 Millionen Euro aufzukaufen.

Herbstjahrsputz bei Xing

Bei Deutschlands größtem Business-Netzwerk tut sich etwas: Xing (www.xing.com) hat seit diesem Donnerstag ein überarbeitetes Design und will auch den Funktionsumfang erweitern. Mit einem „mobilen Handschlag“ können Xing-Nutzer sich etwa auf einem Netzwerk-Event per Smartphone verbinden. Mit einer To-Do-Liste auf der Startseite des Webdienstes sollen die Nutzer dem Netzwerk wohl längere Verweildauern bescheren.

Link- und lesenswert

Welche Unternehmen rekrutieren im Social Web?

Noch kann man die Unternehmen mit Social-Media-Strategien im HR/Recruiting in Deutschland noch an wenigen Fingern abzählen. Diese raren Exemplare aber will das Portal Karriereweg sammeln – und mit der Zielgruppe, den Bewerbern, zusammenbringen. Was sich seit der Betaphase auf dem Karriereweg verändert hat, erzählt Michaela Schröter im Gespräch mit HRinside.

„Burdas digitale Nüchternheit“

In Familienbetrieben läuft nicht immer alles wie im klassischen Kommerzkonzern. Dass das auch auf das Medienhaus Burda zutrifft, veranlasst den Vorstand offenbar zu mehr Nüchternheit. „Normale Prozesse“ will dieser einführen. Stefan Winterbauer von Meedia übersetzt diese neue Strategie so: „Was Geld verdient wird ausgebaut, was kein Geld verdient fliegt raus.

Arbeitsplatz der Zukunft?

Es ist der Lieblingswettbewerb vieler deutscher StartUps: Wer kann am längsten arbeiten? Dass  Marathonarbeiten nicht zwangsläufig mit einer Produktivitätssteigerung einhergeht, wurde längst durch viele Studien belegt. Also was tun? Gründerszene fragte die Expertin für „menschenwürdiges Arbeiten“ Maren Hessler.