Das französische Carpoolcargo startet seine Mitfahrzentrale für Pakete in Deutschland, MadBid drängt ebenfalls in den deutschen Markt, die schwedische Beteiligungsgesellschaft Kinnevik beteiligt sich an Rocket Internet, Freelancer Wissen soll Selbständigen eine Austauschplattform bieten und Arbeitszimmer sind wieder leichter von der Steuer absetzbar.


Carpoolcargo – Mitfahrzentrale für Pakete

Manche Nutzer von Mitfahrgelegenheiten nutzen einschlägige Portale ohnehin dafür, einen Koffer, ein Paket oder Omas Meerschweinchen von einer Stadt in die nächste kutschieren zu lassen. Die Idee des privaten Paketdienstes bedient das französische Portal Carpoolcargo (www.carpoolcargo.com), das seinen Dienst nun in Deutschland startet. Derzeit ist die Registrierung noch kostenlos, ein Jahresbeitrag beläuft sich sonst auf 12 Euro.

MadBid fokussiert deutschen Markt

Das britische Penny-Auction-Portal MadBid (de.madbid.com) plant, weiter im deutschen Markt zu expandieren. Anschub dafür erhält das Unternehmen durch eine Finanzierungsrunde mit Atomico Ventures, die 4,7 Millionen Euro in MadBid investierten. Der Live-Shopping-Markt gilt als schwierig. Das deutsche Pendant Swoopo (www.swoopo.de) erhitzte schon vielfach die Gemüter.

Schweden Kinnevik beteiligen sich an Rocket Internet

Der Internetinkubator der Samwer-Brüder Rocket Internet gehört offenbar zu 12 Prozent der schwedischen Beteiligungsgesellschaft Kinnevik. Zudem hat Kinnevik die Option, auf 25 Prozent aufzustocken, berichtet Exciting Commerce mit Verweis auf den Halbjahresbericht des Unternehmens. Rocket Internet hält Beteiligungen an zahlreichen deutschen und internationalen Startups wie etwa Zalando, FP Commerce oder Panfu.

Erfahrungsaustausch für Freelancer

Der Projektmarktplatz Freelancermap gründet den Ableger Freelancer Wissen. Das Angebot soll vor allem IT-Freelancern eine Plattform bieten, sich zu Fachthemen auszutauschen. Daneben will es magazinartig Basisinformationen der Branche anbieten. Die Texte kommen hauptsächlich von den Nutzern selbst, entlohnt werden diese mit „Reputation und Aufmerksamkeit“.

Arbeitszimmer wieder leichter von der Steuer absetzbar

Eine gute Nachricht für alle Entrepreneure mit Home Office: Arbeitszimmer in den eigenen vier Wänden können künftig wieder leichter steuerlich geltend gemacht werden, auch wenn dieser Ort nicht den Mittelpunkt der gesamten Arbeit darstellt. Voraussetzung ist jedoch, das kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Im konkreten Fall hatte ein Lehrer geklagt – und Recht bekommen.