Der CTO der VZ-Netzwerke geht nach nur zwei Monaten im Amt, das Customization-Startup 123Skins ist insolvent, MyMuesli bekommt mit Mein Müslibecher einen Konkurrenten, die Otto-Gruppe schließt die Online-Shops Discount24 und Yalook und Plista startet ein Portal zur Selbstbuchung von Kampagnen.


Batlogg-Nachfolger geht ebenfalls

Nach nur etwas mehr als Zwei Monaten wird auch der aktuelle CTO der VZ-Netzwerke seinen Posten aufgeben. Nach Informationen des VZlogs verlässt Volker Schmidt im September das Unternehmen. Erst im Juni hatte der bisherige Technikchef Jodok Batlogg überraschend seinen Job aufgegeben.

Insolvenz bei 123Skins

Das Customization-Startup 123Skins ist insolvent. Den Insolvenzantrag stellten die Berliner am 13. August 2010. Dabei war das Unternehmen zuvor auf einem guten Kurs, gewann den Enable2Start-Wettbewerb und meldete im September 2009 seinen Breakeven. Zu der Zahlungsunfähigkeit führten offenbar Missmanagement und eine geplatzte Finanzierungsrunde.

Mein Müslibecher

Hat Mymuesli (www.mymuesli.com) neben dem Porridge-Ableger eine weitere Ausgründung lanciert? Nein, Mein Müslibecher (www.mein-mueslibecher.de) ist die Erfindung von Anett Schumann aus Bad Schönborn. Noch ist die Produktpalette mit zwei Geschmacksrichtungen überschaubar. Schoko- oder Beerenmüsli kosten 1 Euro pro Stück. Im Gegensatz zum Namensvetter aus Passau ist aber das individuelle Zusammenstellen nicht möglich.

Otto-Gruppe: Aus für Discount24 und Yalook

Die beiden Online-Shops Discount24 und Yalook werden zum Ende des Jahres geschlossen. Die Otto-Gruppe verabschiedet sich damit von einem Geschäftsmodell, das nie getragen hat: Discount 24 etwa war während seines zehnjährigen Bestehens niemals profitabel, zitiert crn.de einen Unternehmenssprecher. Die Marken wolle man aber behalten. Insgesamt sind 100 Mitarbeiter betroffen.

Plista startet Onlineportal mit Selbstbuchung

Das Netzwerk für präferenzbasierte Werbung Plista (www.plista.com) will es regionalen Werbekunden leichter machen und startet ein „Selbstbuchungsportal“. Das in Berlin ansässige Startup beginnt mit plista.com/berlin zunächst vor der eigenen Haustür. Dort können sich Kunden ihre Kampagne selbstständig zusammenstellen.