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Onlinerabatte wohin man blickt. Seit 2007 geht mit Guut.de (www.guut.de) einer der bekannten Vorreiter in der Liveshopping-Szene täglich auf Schnäppchenjagd. Zuletzt wurde es still um Guut.de – nun wurde der frühere Live-Shopping-Star von Unimall (www.unimall.de), einem Vorteilsshop für Studenten, übernommen. Über die Summe der Übernahme wollte das Unternehmen keine Auskunft geben. Bereits im Frühjahr hatte Unimall den Studentenclub und größten Konkurrenten Allmaxx (www.allmaxx.de) gekauft und betreibt diesen weiter.

Unimall will Marktposition von Guut.de ausbauen

Die Live-Shopping-Plattform Guut.de bietet täglich ein Produkt und das zum günstigsten Preis im Internet. Neben dem „Tagesguut“ gibt es  ein tägliches „Reiseguut“. Der Geschäftssitz von Guut.de wurde nach Auskunft von Unimall bereits zum Unimall-Sitz nach Berlin verlegt. Von hier aus wolle Guut.de in die Service-Offensive gehen und biete bereits verbesserte Logistik und verbesserten Kundenservice. Das Unternehmen greift bereits auf die Inhouse-Ressourcen von Unimall zurück.

„Guut.de war, ist und bleibt die Live-Shopping-Größe in Deutschland. Diese Marktposition werden wir deutlich ausbauen. Der Liveshopping-Markt birgt noch immer viel unausgeschöpftes Potential, das wir mit den neuen Ressourcen gezielt angehen können“, sagte Stefan Jänisch, Projektmanager Marketing bei der Unimall GmbH.

Als Geheimtipp für Schnäppchenjäger gestartet, erhielt Guut.de schnell große Medienaufmerksamkeit und Bekanntheit. Das Unternehmen wurde 2007 von Peter Posztos und Robert Stephan gegründet und als Woot-Klon (jeden Tag nur einen Artikel) von Holtzbrinck eLab (www.holtzbrinck-elab.de) finanziert. Nachdem die Gründer schon Anfang 2009 gehen mussten, trennte sich Holzbrinck im Oktober 2009 von seinen Anteilen, die das damalige Management übernahm. Ein Großteil der Mitarbeiter wurde entlassen.

Unimall schaut über den Tellerrand

Unimall baut mit der Übernahme sein Angebot aus. Bisher setzte das 2005 gegründete Berliner Unternehmen auf Online-Shops für Schüler, Studenten und Lehrpersonal. Mittlerweile ist Unimall Marktführer für Kunden aus dem Bildungsbereich. Das Angebot umfasst Artikel aus den Bereichen IT-Basics (Hard- und Software), Lifestyle, Jugend, Finanzen, Sport, Mobile, Musik und Audio sowie Grafik und Multimedia.

„Wir sind große Guut-Fans der ersten Stunde und werden unseren Wurzeln treu bleiben. Gleichzeitig wollen wir die Kultmarke Guut im Sinne unserer Kunden weiterentwickeln. Unser Team verfügt über eine langjährige Live-Shopping-Expertise, die weit über das Live-Shopping auf Guut.de hinaus geht. Wir kennen unsere Kunden genau und wissen, wie gute Deals aussehen müssen und wie mit Partnerschaften umzugehen ist“, meint Stefan Jänisch.

Während der Kauf des studentischen Vorteilsshops Allmaxx ein naheliegender Schritt war, kann man gespannt sein, was der Bildungsshop mit Guut.de plant. Auch das Allmaxx-Konzept wurde bereits erweitert und steht nun auch Kunden offen, die nicht mehr studieren. Der neue „Allmaxx Professionals Club“ eröffnet ehemaligen studentischen Mitgliedern die Möglichkeit, auch nach dem Studium von Vorteilen und Services zu profitieren.

Guut.de soll wichtiger Absatzkanal für Markenware bleiben

Tim Rohrer, Betreiber des Blogs www.guut-insider.de hatte in einem Artikel zur Übernahme geschrieben:Es kursierten ja schon seit Längerem Übernahmegerüchte rund um guut.de! Der Ausstieg zum jetzigen Zeitpunkt kommt spät. Ich schätze die Übernahmesumme auf einen hohen bis mittleren fünfstelligen Betrag. Für Unimall ist das Portal mit seinen Nutzerdaten im schätzungsweise ebenfalls hohen fünstelligen Bereich eine sinnvolle und günstige Ergänzung der eigenen Aktivitäten. Aus meiner Sicht macht die Übernahme für beide Parteien Sinn.”

Guut.de soll nach Unternehmsauskünften weiterhin ein wichtiger Absatzkanal für Markenware sein. Mit den Unimall-Services in den Bereichen Logistik, Kundenservice, Technik, Finanzen, Einkauf und Marketing soll Guut.de wieder der führende deutsche Live-Shopper werden.