Der Bundesgerichtshof erlaubt das Verlinken von illegaler Software, die New York Times wehrt sich gegen unerwünschtes Kachinglen und mit Adventman können Adventskalender individuell erstellt werden.

Kurzmitteilungen

Links zu illegaler Software erlaubt

Die Verlinkung zu illegaler Software ist in Deutschland rechtmäßig. Dies hat nun der Bundesgerichtshof entschieden und damit dem Heiseverlag Recht gegeben. Dessen Online-Ableger hatte im Jahr 2005 in einem Bericht über Kopierschutzsoftware einen Link zu mutmaßlich illegaler Software gesetzt. Das hatte die Musikbranche auf den Plan gerufen. Ihr bleibt nun nur noch der Gang vor das Bundesverfassungsgericht.

New York Times verbittet sich Almosen

Die New York Times will Geld verdienen – im Internet. Deshalb errichtet sie eine Paywall und will dahinter auch Blogs verstecken. Mit einem Herz für Blogger nimmt sich nun der Micropayment-Dienst Kachingle der Sache an und ermöglicht per Browser-Extension das „Kachinglen“ von Texten ohne dass die NYT selbst den Dienst implementiert hätte. Zum Dank schickt die Zeitung nun ihre Anwälte.

Bald ist Advent, Mann!

Waren selbstgebastelte Adventskalender bisher nur etwas für kreative Familienmitglieder mit ausreichendem Zeitbudget und Bastelkasten, können nun auch weniger Begabte sich den 24-Türer zusammenklicken: Adventman heißt das Startup aus Hamburg und wünscht sich für das große Türchen nur noch eins: einen Investor.

Link und Lesenswert

DaWanda lässt die Masse malen

Nun ist er fertig, der kleine Liebesfilm, für den DaWanda-Fans 1620 Einzelbilder ausmalen durften. Crowd Colouring sozusagen. Vor Herzen und kreativer Energie strotzend beinahe ein Bilderbuch-Werbefilm für die Kreativplattform Dawanda – doch einige Augen beklagen sich ob der Reizüberflutung und geben in den Kommentaren wertvolle Verbesserungsvorschläge für das nächste Projekt.

Zukunft der Online-Werbung

Facebook zeigt schon heute hochgereckte Daumen von Kontakten unter Werbebannern, Google findet seit jeher immer neue Wege der zielgerichteten Werbung. Wie aber sieht diese in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren aus? Ein Testformat aus dem Hause Blinkenlichten/ZDF „extrapoliert Trends und denkt aktuelle Entwicklungen weiter in die Zukunft“ und beschäftig sich in der ersten (Dummy-)Folge mit eben: Werbung.

Wenn der Kleine den Großen

Aufeinmal wird wieder über AOL gesprochen. Das Unternehmen, das für viele gar den Einstieg ins Internet bedeutete, hat eben dort viel an Bedeutung eingebüßt. Nun macht America Online mit einer Einkaufstour wieder von sich Reden und zeigt Interesse an Yahoo – der „Internetplattform, die zwar jeder kennt aber niemand braucht„. Warum bloß?