Gründerszene-Weekly

Hojoki sichert sich eine Millionenfinanzierung, auf Seedmatch findet die erste Anschlussfinanzierung statt und Lieferando setzt gemeinsam mit Pizza.de ein Kopfgeld auf Hacker aus.

Creathor und Kizoo investieren in Hojoki

Hojoki (www.hojoki.com) ist ein berühmtes japanisches Buch aus dem 13. Jahrhundert. Hojoki.com aber ist so sehr von heute, dass es namenhafte Investoren überzeugt: Creathor Ventures und Kizoo (www.kizoo.com) investierten einen siebenstelligen Eurobetrag in Hojoki. Der Dienst versteht sich als Dach für verschiedene Collaboration-Apps wie Dropbox und Basecamp.

Erste Anschlussfinanzierung auf Seedmatch

Seedmatch (www.seedmatch.de) bringt weitere Neuerungen ins System: Künftig ist es Startups möglich, mehrere Finanzierungsrunden über Crowdfunding zu bewerkstelligen. Das Freiburger Start-up Leaserad ist das erste Unternehmen, das nun zum zweiten Mal bei Seedmatch antritt. Im August 2012 hatte Leaserad dort bereits 100.000 Euro eingesammelt.

Hasso Plattner verkauft ein paar Aktien

Hasso Plattner will bis Ende des Jahres 2013 Aktien des von ihm mitgegründeten Unternehmens SAP abstoßen. Zwar reduziert sich sein Anteil um lediglich 0,2 Prozent, doch dürfte der Milliardär damit bereits gut 120 Millionen Euro erlösen. Hasso Plattner finanziert unter anderem das nach ihm benannte Institut an der Uni Potsdam und den Inkubator Hasso Plattner Ventures.

Freenet verkauft 4Players und FreeXmedia

Der Hamburger Internet- und Mobilfunkanbieter Freenet veräußerte aktuell gleich zwei Unternehmen aus seinem Portfolio. Dabei wechselt das Spieleportal 4Players zu Computec Media und der Vermarkter FreeXmedia zu Media Ventures. Über die Kaufpreise wurde Stillschweigen vereinbart. Freenet will sich mit den zum Jahresende in Kraft tretenden Verkäufen auf seine Kerngeschäfte konzentrieren.

Lieferando und Pizza.de setzen Kopfgeld auf Hacker aus

Die beiden Lieferdienstvermittler Lieferando (www.lieferando.de) und Pizza.de (pizza.de) haben gemeinsam eine Belohnung von 100.000 Euro ausgesetzt, um den oder die Hacker zu finden, deren Opfer sie seit geraumer Zeit sind. Schon Mitte 2011 kam es bei Lieferando zu einer Denial-of-Service-Attacke (DOS), zuletzt registrierten die beiden Unternehmen Anfang November Angriffe auf ihre Server. Hinweise nimmt der Kriminaltechnische Dauerdienst des LKA Berlin entgegen.

Indiegogo führt den Euro ein

Die US-amerikanische Crowdfundingplattform Indiegogo hat ihre Europapläne umgesetzt: Nun lassen sich Projekte neben dem US-Dollar auch in Pfund und Euro unterstützen. Auf die seit August bestehende deutsche Version soll eine französische Sprachversion folgen.

Werberat prüft Shopaman

Frauen sind Shopaholics, Männer sind Produkte – mit dieser Kategorisierung und nicht zuletzt mit ihrer Werbung polarisiert die Datingplattform Shopaman seit ihrer Umbennung Mitte November. „Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Männer zu diskriminieren“, sagt nun Volker Nickel vom Werberat. Lukas Brosseder, Chef der Betreibergesellschaft Affinitas, hält das für übertrieben: „Mit unserem neuen Shoppingkonzept verfolgen wir das Ziel, den Spaß in die teilweise bierernste Dating-Welt zurückzubringen.“ Der Werberat wird wohl zugunsten von Shopaman urteilen.

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