
Just-Eat: 48 Millionen für das internationale Wachstum
Bescheiden ist man bei Just Eat (www.just-eat.co.uk) nicht, als weltgrößter Essen-Lieferservice stellt sich das Londoner Unternehmen dar. Immerhin: Auch die Investoren scheinen an das Geschäftsmodell zu glauben. Satte 48 Millionen Euro haben Vitruvian Partners, der Soundcloud-Finanzierer Index Ventures (www.indexventures.com), Greylock Partners und Redpoint Ventures (www.redpoint.com), die zuletzt in Deutschland auch in 9flats (www.9flats.com) investiert haben, in das Unternehmen gesteckt – die bereits dritte und bislang größte Finanzierungsrunde der Londoner.
Inbesondere für das internationale Wachstum und für neue Produkte sollen die Mittel verwendet werden, heißt es von Klaus Nyengaard, dem Chief Executive des Bestelldienstes. Gegründet wurde Just Eat bereits vor mehr als zehn Jahren in Dänemark. Derzeit hat das Unternehmen rund 25.000 angeschlossene Restaurants, grob die Hälfte davon in Großbritannien. Nach dem Einstieg in Frankreich durch die Übernahme des lokalen Anbieters Alloresto ist Just Eat in insgesamt 13 Ländern aktiv.
Ob mit dem neuen Geld bald der Exit einer der deutschen Streithähne anstehen könnte? In jedem Fall wird der Wettbewerb bald internationaler, nachdem Delivery Hero (www.deliveryhero.com) vor wenigen Wochen erst neue Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro erhalten und Konkurrenten in Schweden, Finnland, Österreich und Polen übernommen hat. Und auf der Insel fordert das Portfoliounternehmen von Team Europe (www.teameurope.net, auch an Gründerszene beteiligt) Just Eat nach der Übernahme von Hungry House ebenfalls schon heraus.
Bildmaterial: Helene Souza / pixelio.de
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