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Über fehlendes Investoreninteresse kann man sich bei der Hotelbuch-App Justbook derzeit kaum beklagen. Mit DN Capital, Creandum und Hexavest investierten in den vergangenen Wochen namhafte und finanzstarke Geldgeber in das Berliner Startup. Es ist schon die dritte größere Finanzierungsrunde des Unternehmens seit dem Marktstart zu Jahresbeginn.

Justbook: DN Capital, Creandum, Hexavest investieren

Ziemlich genau fünf Monate liegt die letzte Finanzierungsrunde von Justbook (www.justbook.com) zurück. In den vergangenen Wochen sind nun das unter anderem bei Mister Spex oder Windeln.de investierte Unternehmen DN Capital (www.dncapital.com), der Spotify-Geldgeber Creandum (www.creandum.com) sowie der Gidsy-Investor Hexavest laut Angaben im Handelsregister und von Deutsche Startups bei dem Berliner Hotelzimmer-Vermittler eingestiegen. Angaben zur Höhe der Finanzierungsrunde oder den Anteilsverhältnissen wollte Justbook gegenüber Gründerszene nicht machen.

Zuvor hatten Paua Ventures (www.pauaventures.com), RI Digital Ventures (www.ri-digital-ventures.com), Jan Becker, Martin SinnerVenture Stars (www.venture-stars.com) und Venista Ventures (venista-ventures.com) in den von Stefan MendenOgnjen ZericSebastian Fallert und Florian Waldmann geführten Buchungsdienst investiert. Da das Geschäft vor allem einen hohen Marketing-Aufwand mit sich bringt, hatte das Reise-Startup kurz davor zusammen mit GMPVC German Media Pool GmbH (www.germanmediapool.com) im Rahmen eines Media-for-Equity-Deals eine TV-Kampagne auf N24 gestartet.

Ruppiges Geschäftsumfeld

Für Schlagzeilen hatte Justbook schon direkt nach dem App-Start gesorgt: Das Buchungsportal HRS hatte Hotelkunden des Berliner Startups abgemahnt und den Hoteliers vorgeworfen, sich nicht an vertragliche Preisabsprachen zu halten. Justbook behielt in der Auseinandersetzung die Oberhand und erzielte eine einstweilige Verfügung vom Oberlandesgericht Düsseldorf – die sogenannte “Best-Preis-Klausel”, mit der HRS sich die günstigsten Konditionen von Hotels sichern wollte, sei nicht mit dem freien Wettbewerb vereinbar.

Inzwischen hat auch HRS mit Hotels Now (www.hotels-now.de) eine eigene mobile Last-Minute-Plattform samt App gestartet, die zusammen mit BookitNow! (www.bookit-now.com) wohl den stärksten Wettbewerber von Justbook darstellt. Um sich den beiden gegenüber durchzusetzen, wird Justbook eine gute Kapitaldecke sicherlich brauchen können. Angesichts der dem Vernehmen nach guten Aussichten im Booking-Geschäft würde es also kaum verwundern, wenn bald schon weitere Investoren bei dem Berliner Jungunternehmen einsteigen.

Schon mit seiner erste Seed-Finanzierung hatte Justbook bekannte Namen gelockt: Unter anderem investierten Amiando-Gründer Felix Haas, Dennis von Ferenczy, Sebastian Bärhold und Armin BauerBrille24-Gründer Matthias Hunecke, Bigpoint-COO Nils Henning, YouIsNow-Initiator Torsten Oelke oder die DailyDeal-Gründer Fabian und Ferry Heilemann in die Buchungs-App. Das JustBook-Team wählt täglich die drei besten Hotelangebote in vier Kategorien – Luxury, Design, Upscale und Comfort – aus. Diese werden in dem kostenlosen Smartphone-Progrämmchen präsentiert und können von dort aus gebucht werden.

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