Kaufda hat 2010 ein Werbevolumen von 8 Millionen Euro verzeichnet, das VZ-Watchblog macht weiter und Chawachawa gewinnt den Jump-Gründerwettbewerb.

Kaufda mit 8 Millionen Euro Umsatz

Der Prospektverteiler KaufDa (www.kaufda.de) hat 2010 ein „Werbevolumen von 8 Millionen Euro“ verzeichnet. Das übertrifft die eigenen Erwartungen um ein Vielfaches: Anfang des Jahres schätzte Kaufda das Volumen noch auf 3 Millionen Euro. Die mobile Anbindung trägt bereits mit 20 Prozent zum Umsatz bei. Nach eigenen Angaben kommt Kaufda mit allen angeschlossenen 80 Partnerseiten auf 11 Millionen Unique Visitors.

Vzlog macht weiter

Das Watchblog für die VZ-Netzwerke Vzlog lebt weiter. Ende November hatte das Blog angekündigt, zum Jahresende seinen Betrieb einzustellen, da der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) nach eigener Einschätzung dazu geführt hätte, die Inhalte künftig als „ab 18“ einzustufen. Da der JMStV jedoch durch  Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen verhindert wurde, will das VZlog nun weitermachen.

Chawachawa gewinnt Jump-Gründerwettbewerb

Das Gründerprogramm Jump des B-Neun-Centers kürt seinen ersten Gewinner: Die Spieleplattform Chawachawa zieht ab Januar 2011 in die Räumlichkeiten des Gründerzentrums und erhält ein Jahr lang Unterstützung von Mentoren. Chawachawa will einen Teil seiner Werbeerlöse zur Unterstützung von Hilfsprojekten einsetzen.

Ritter Sport experimentiert mit Crowd-Sourcing

Der Schokoladenkonzern Ritter Sport geht weiter neue Wege in der Kundenansprache. Über seinen Blog versucht sich das Unternehmen nun in einer Light-Version des Crowd Sourcings. Die dort abgegebenen Vorschläge werden von einer Jury bewertet und später produziert. Im September 2010 stieg Ritter Sport mit einem Drittel in das Schokoladen-Startup Chocri (www.chocri.de) ein und probiert sich seitdem immer wieder in der Individualisierung seiner Produkte.

Warum Otto Discount24 schließen musste

Zehn Jahre nach dem Start drehte die Otto-Gruppe ihrem E-Commerce-Sorgenkind Discount24 endgültig den Saft ab. Mit dem Geschäftsbericht 2009 liegen nun auch die Gründe vor. Das Eigenkapital war aufgebraucht und Discount24 „quasi pleite„. Otto besaß zu der Zeit lediglich die Hälfte der Anteile, sprang dann aber nochmal ein.

Yahoos spätes Dementi

Die Empörung war groß: Als nach den Entlassungen im Hause Yahoo auch ein internes Strategiepapier bekannt wurde, schlussfolgerten viele, das Unternehmen wolle auch den beliebten Dienst Delicious schließen. Das halbe Dementi kam – jedoch reichlich spät. Für die schlechte Presse fand Yahoo jedoch schnell einen Schuldigen: die Presse.