KennstDuEinen, Finanzierung, John Goddard

KennstDuEinen (www.kennstdueinen.de), eine Branchensuchmaschine für Empfehlungen, konnte dieser Tage eine Finanzierung durch einen US-Investor über 6,6 Millionen Euro einfahren. Das StartUp aus Frankfurt am Main unterstützt Dienstleister bei der Neukundenakquise.

Amerikanische Taschen bescheren KennstDuEinen 6,6 Millionen Euro

Es ist eine etwas merkwürdige Kommunikationsstrategie, mit der KennstDuEinen sein neues Investment durch „einen US-amerikanischen Geldgeber“ bekannt gegeben hat. Zunächst informierte das Unternehmen aus Frankfurt am Main über eine eventuelle Finanzierung über rund drei Millionen Euro – kaum eine Woche später ist sogar eine Finanzspritze über 6,6 Millionen Euro eingefahren worden und wird entsprechend in einer begeisterten Pressemitteilung beworben. Dass in nur einer Woche ein größeres Investment als angedacht zustande gekommen ist, darf wohl als unwahrscheinlich gelten, eine stolze Summe ist es dennoch.

Mit seinen 6,6 Millionen Euro Investment des US-amerikanischen Geldgebers dürfte sich KennstDuEinen vor allem auf sein weiteres Wachstum konzentrieren. Für das vergangene Jahr gibt KennstDuEinen einen erreichten Umsatz von 2,5 Millionen Euro an und dürfte es 2011 auch mit indirekten Konkurrenten wie Digitale Seiten (www.digitaleseiten.de) und Auskunft.de zu tun bekommen.

KennstDuEinen setzt auf Neukundenakquise durch Empfehlungsmarketing

Das bisher vor allem von BrainsToVentures finanzierte KennstDuEinen funktioniert als eine Verknüpfung von Online-Firmenverzeichnis, Suchmaschinenmarketing und Mitmach-Web 2.0 und will lokalen und überregionalen Dienstleistern aller Art helfen, mit Kunden-Empfehlungen mehr Neukunden zu gewinnen. Dazu unterstützt das Unternehmen die Dienstleister darin, die Empfehlungen der Kunden einzuholen und versucht, diese online auffindbar zu machen. Daneben misst und berichtet KennstDuEinen tagesaktuell wie viele Interessenten den Dienstleister kontaktieren.

Mit den Worten von KennstDuEinen-Mitgründer John Goddard (links im Bild neben Carsten Schmidt) hört sich dies dann so an: „In Deutschland sind die meisten kleinen und mittleren lokalen Dienstleister, ebenso wie ihre großen Geschwister auf Neukundenakquise im Internet angewiesen. Die eigene Webseite lokaler und überregionaler Dienstleister ist meistens nicht effektiv für Neukundengewinnung. Dazu kommt, dass sie im Bereich Online-Marketing über nur wenig bis gar kein Wissen verfügen. Ganz nebenbei fehlt ihnen auch die Zeit, sich in eine im Zweifel völlig unbekannte Materie einzuarbeiten. Wir helfen diesen Dienstleistern in insgesamt über 100 unterschiedlichen Bereichen dabei, im Internet messbar mehr Neukunden zu gewinnen.“