Kizoo, Mambu, Micro-Financing

Erst letzte Woche berichtete Gründerszene über Kizoos neuen SaaS-Fonds über zehn Millionen Euro, nun lässt sich bereits das erste Investment aus selbigem vermelden. Mambu, ein SaaS-Anbieter für Mikrofinanz-Organisationen, darf sich über ein Investment unbekannter Höhe freuen.

Mambu will Finanzdienstleistungen professionalisieren

Mambu ist ein Anbieter von Online-Software-Applikationen für Mikrofinanz-Organisationen weltweit. Die von Mambu angebotenen Services erlauben es Mikrofinanz-Organisationen weltweit, Bankdienstleistungen für ihre Kunden professioneller, effizienter und damit kostengünstiger anzubieten, als dies bisher möglich war.

Als erstes SaaS-Investment der Karlsruher Beteiligungsgesellschaft Kizoo will Mambu den Markt für SaaS-Bankensoftware aufrollen: „Organisationen weltweit werden in den nächsten Jahren auf Basis von SaaS-Bankensoftware Finanzdienstleistungen für die drei Milliarden Menschen anbieten, denen aktuell keine oder nur sehr unterentwickelte Bankendienste zur Verfügung stehen. Das Kizoo-Investment ermöglicht es Mambu, in diesem Prozess die Führung zu übernehmen“, prognostiziert Mambu-Geschäftsführer Frederik Pfisterer die Zukunft seines Unternehmens.

Das Investment in Mambu erfolgt aus jenen Mitteln, welche die Kizoo AG in den nächsten Jahren speziell in die Finanzierung junger Teams im Bereich Software-as-a-Service-Angeboten stecken will. SaaS-Inhalte sind Internetangebote, bei denen Unternehmenssoftware und Prozesse als Services über das Internet bezogen werden. Diese Art Services erlaubt es Firmen, auf eine lokale Installation und die Administration von eigener IT-Infrastruktur und Unternehmenssoftware zu verzichten.