Last.fm kann seine Verluste senken, Doodle steht vor dem Break Even und Studivz gibt den Kampf gegen Facebook auf.

Last.fm senkt Verluste

Der Musikdienst Last.fm (www.last.fm) hat für 2009 einen Verlust von etwa 3,3 Millionen Euro (2,84 Millionen Pfund) verbuchen müssen. Trotz der roten Zahlen ist dies eine Verbesserung im Vergleich zu 2008, als das Unternehmen über 20 Millionen Euro Verlust zu beklagen hatte. Im April stellte Last.fm das kostenintensive Streaming ein und greift seitdem auf externe Quellen wie Hype Machine zurück.

Doodle steht vor Break Even

Der Terminplaner Doodle wird nach eigenen Berechnungen wie geplant den Break Even zum Jahresende erreichen. Ein Jahr zuvor hatte das Züricher Unternehmen Bezahldienste eingeführt. Diese stellen nun „eine relevante Umsatzgröße dar“. Um den Umsatz weiter zu steigern, vereinfacht Doodle seine Premiumangebote.

StudiVZ: „Kein Kampf gegen Facebook mehr“

Die VZ-Netzwerke wollen keine Konkurrenz mehr für Facebook sein. In einem Interview mit dem Handelsblatt sagte CEO Clemens Riedl, stattdessen wolle sich sein Unternehmen als Kommunikationsdienstleister im deutschen Raum etablieren. Dazu wollen die VZ-Netzwerke einen eigenen Telefoniedienst einführen. Die Trennung zwischen MeinVZ (www.meinvz.net) und StudiVZ (www.studivz.net) werde mittelfristig wieder aufgegeben.

Wiederbelebung des Mixtapes: Wahwah.fm

Es solll das Mixtape neu erfinden: Das am Montag vorgestellte Wahwah.fm ist „social mixtaping gewürzt mit Aka-aki und blip.fm“ schreibt Förderland. So sollen Lieder nicht nur mit Kontakten des eigenen Netzwerks, sondern auch mit bisher Unbekannten in der näheren Umgebung ausgetauscht werden können. Unterstützung erhält das Berliner Startup vom T-Labs-Entrepreneur-Programm.

Kein Groupon für Google

Groupon bleibt Groupon: Nachdem 3-Milliarden-Gebot seitens Yahoo hat auch Google mit einer Übernahmeofferte von 5 bis 6 Milliarden Dollar kein Glück. Offenbar spekuliert das Unternehmen auf einen Börsengang, von dem es sich weit mehr Geld verspricht. Noch immer diskutieren Beobachter die Frage, warum Google überhaupt soviel Interesse an dem Startup zeigt.