Handelsriesen und Startups – oft eine charmante Liaison, wenn die Geschäftsmodelle sich ergänzen. Doch die Deals zwischen Media-Saturn und Second-Hand-Shop Rebuy (www.rebuy.de) sowie der Live-Shopping-Community Ibood (www.ibood.com) sind im letzten Moment geplatzt. Media-Saturn-Minderheitseigentümer Erich Kellerhals soll sich gewaltig gegen die Onlinestrategie auf weiteren Kanälen gesperrt haben, warnte vor “Verzettelung” im Konzern und blockiert die Expansionsstrategie des Unternehmens, wie Welt-Online berichtete. Rebuy verkündet zeitgleich neue Erfolge: Der An- und Verkaufshop konnte seinen Umsatz seit Juli 2010 verdreifachen und stellte im Juli 60 neue Mitarbeiter ein. Der Bieterkampf kann beginnen.
Rebuy wächst im Juli um 30 Prozent
Wohingegen Media-Saturn Problem-Meldungen verkündet, läuft beim Übernahmekandidaten Rebuy alles rund: “Der Erfolg setzt sich fort: Nicht nur, dass wir im Juli wahnsinnig stark gewachsen sind, auch insgesamt erwarten wir für 2011 einen Rekordumsatz. Im Gegensatz zu anderen großen Unternehmen, die erst jetzt die Bedeutung von Re-Commerce erkennen und dem Trend folgen, sehen wir schon lange das Potential der Professionalisierung des milliardengroßen Gebrauchtmarktes und sind stolz auf unsere Vorreiterrolle”, sagt Lawrence Leuschner, Gründer und Geschäftsführer von Rebuy.
Bei Media-Saturn sieht die Welt anders aus: Die Handelsketten Media Markt und Saturn haben den Handelsriesen Metro im zweiten Quartal 2011 ausgebremst. Der Konzerngewinn ging um mehr als ein Viertel auf 40 Millionen Euro zurück. Nachdem Ergebnis und Gewinn deutlich einbrachen, will Metro die Elektroniksparte Media-Saturn komplett umkrempeln. Die Handelsketten litten insbesondere unter den günstigen Angeboten von Anbietern wie Amazon und Ebay. Um Kosten zu sparen, will Metro in Europa 3.000 Stellen streichen. Im zweiten Halbjahr sollen Umsatz und Ergebnis der Elektroniksparte wieder besser werden, allein mit dem Internetgeschäft will die Metro in den kommenden vier Jahren fünf Milliarden Euro Umsatz erzielen. Saturn soll im vierten Quartal online gehen, die Schwester Media Markt im Jahr 2012.
Kellerhals wehrt sich gegen Mehrkanalstrategie
Im April hatte Media-Saturn bereits den Elektonik-Shop Redcoon (www.redcoon.de) übernommen. Jetzt hätten Rebuy und Ibood folgen sollen. Die Verträge waren laut Informationen von Welt-Online bereits vorbereitet. Doch Kellerhals soll sich geweigert haben zu unterschreiben. “Zusätzliche überflüssige Komplexität im Online-Bereich schadet derzeit mehr, als es nützt”, sagt er.
Kellerhals ließ erklären, er stehe grundsätzlich hinter der Onlinestrategie des Unternehmens und habe auch den Redcoon-Kauf befürwortet. Nun wolle er sich zunächst auf die Onlineshops von Saturn und Media Markt konzentrieren. Mit dem Kauf kleinerer Onlineanbieter drohe Verzettelung. Die Management-Kapazitäten bei Media-Saturn seien nicht unbegrenzt. MSH expandiert derzeit unter anderem auch in Russland, China und der Türkei. Im Gesellschafterausschuss müssen Entscheidungen derzeit mit einer Mehrheit von 80 Prozent gefällt werden. Bei Grundsatzentscheidungen müssen die Metro-Köpfe Eckhard Cordes und Finanzchef Olaf Koch daher auf die Zustimmung von Kellerhals und Miteigentümer Leopold Stiefel setzen.
Exciting Commerce kritisierte den Rückzug des Kaufes als Fehler. Rebuy ließe sich nutzen, um für zurückgegebene Produkte Media-Markt-Gutscheine auszugeben und mit gezielten Abhol-Aktionen via Ibood ließen sich neue Kunden in die Media-Märkte locken. Exciting Commerce meint eine alte Marotte von Media-Saturn ausgemacht zu haben: Der Medienkonzern sperre sich gegen innovative vernetzte Ansätze, mit denen sich weitere Geschäftspotentiale freisetzen ließen.
Rebuy mit Erfolgsmeldungen – Kampf um Bieter?
Rebuy dürfte währenddessen bereits auf neue Angebote warten und einen Bieterkampf lostreten. Darauf weist auch die heute versendete Presseinformation hin, nach der Rebuy Recommerce GmbH allein im Juli das Wachstum gegenüber dem Vormonat um 30 Prozent steigern konnte – ausschlaggebend dafür seinen nicht nur die größere Anzahl von verkauften Artikeln, sondern auch die Verdopplung der täglich eintreffenden Gebrauchtware. Auf die Gründerszene-Nachfrage, ob bereits weitere Kaufangebote vorliegen, gab Rebuy-Gründer Lawrence Leuschner keine Antwort. Auch zu den Hintergründen des gescheiterten Verkaufs wollte er keine Stellung beziehen.

Während Google-Trends keine verlässlichen Daten zu diesem Segment liefert, lässt ein Blick bei Alexa vermuten, dass Rebuy mit seiner Zweitmarke Trade-a-Game (www.trade-a-game.de) sehr gut aufgestellt ist. Im Vergleich zu direkten Konkurrenten wie dem Gespann aus Momox (www.momox.de) und Medimops (www.medimops.de) performt ReBuy mit Ausnahme einiger Peaks besser. Dass Alexa-Daten jedoch keine validen Aussagen zulassen und andere Kennzahlen wie die Conversion-Rat, Umsatz und Transaktionsvolumen – Werte bei denen sich Momox darauf beruft, wesentlich besser als ReBuy zu agieren – relevanter sind, liegt auf der Hand. Gleichzeitig strebt Rebuy teilweise in das Segment von Refurbishment-Anbietern wie Flip4New (www.flip4new.de) oder Wirkaufens (www.wirkaufens.de) und sucht damit Erweiterungen des eigenen Geschäftsmodells.
Mitarbeit: Joel Kaczmarek


exciting commerce bzw jochen hat mE ja recht bzw zielt in die richtige richtung hinsichtlich der inhaltlichen überschneidungen und synergien (MSH mit rebuy), aber man muss auch Herrn Kellerhals Gehör schenken. sein “Blog” bzw seine website (www.kellerhals.com) geben übrigens ein wenig aufschluss über seine denkweise, für die man auch veständnis aufbringen kann.
Media-Saturn hat gerade redcoon gekauft, das bedeutet nicht unerhebliche “Integrationsanstrengungen” v.a. wenn man in der vergangenheit mit online nicht viel am hut hatte & mit grösseren akquisitionen in diesem bereich keine erfahrung hat. ausserdem muss man “online” bzw “ecommerce” erst noch lernen und genau dazu sollte redcoon ja auch dienen – ich bezweifle, dass dies in dieser kurzen zeit bereits ausreichend geschehen ist.
auf der anderen seite stehen zwei junge, schnell wachsende unternehmen – wobei an dieser stelle auch darauf hingewiesen sei, dass umsatz(wachstum) nicht immer mit “erfolg” gleichzusetzen ist – man kann auch ganz viel “Umsatz” generieren, ohne jemals einen richtigen gewinn einzufahren (siehe Groupon). insbesondere mit hinblick auf rebuy wäre ich da vorsichtig: ein einstieg ist hier sicherlich noch mit grösseren “anstrengungen” seitens MSH verbunden: ich bezweifle stark, dass rebuy profitabel wirtschaftet und das starke wachstum ist kapitalintensiv: warenankauf, gröseres warenlager, starker anstieg des personals in letzter zeit (lager, vertrieb), zusätzliches (rebuy-)verkaufspersonal in mediamärkten/elektronikmärkten sowie dessen schulung und und und… dabei berücksichtigt dies nur die aktuelle situation, expansion in andere länder, weitere produkte etc nicht berücksichtigt, d.h. MSH müsste wohl zusätzlich zum kaufpreis noch eine ganze stange geld in die hand nehmen, um das Geschäft vernünftig zu skalieren und auf “gruppen-niveau” zu bringen – und das bei mangelndem online-knowhow… da verstehe ich hernn kellerhals schon eher, wenn er zunächst den fokus auf redcoon (profitabel) legen will und das geld lieber in den ausbau der eigenen online-shops bzw auftritte stecken will (saturn, mediamarkt) als es als Earn-Out irgendwelchen VCs oder wechselfreudigen Internet-Unternehmern hinterherzuwerfen bzw in ein business zu stecken, an dem man vielleicht die merheit halten wird, aber vermutlich nicht 100%, wenn man den deal einigermassen intelligent strukturiert. Das “knowhow” bzw die klugen internet-köpfe sind dann nämlich auch ganz schnell wieder weg, wenn sie nach dem Earn-Out oder call/put merken, was für “behördliche” ausmasse so ein apparat wie MSH annehmen kann und wie sich dies auf die kreativen prozesse auswirkt. in diesem sinne ist es wohl für alle beteiligten (ausser die involvierten risikokapitalgeber) am besten, wenn der “deal” nicht zustandekommt.
Kellerhals Vorgehensweise finde ich gut. Die Übernahme von Redcoon macht klar, in welche Richtung der Konzern gehen will. Das ist schon mal der richtige erste Schritt. Hier sollte zunächst etwas “gelernt” werden, um dann besser entscheiden zu können.
Trade-a-Game wird wohl bald vom Markt verschwinden, da sie die Unzufriedenheit der Kunden schüren, indem Sie Lockangebote setzen, die eigentlich nicht lieferbar sind. Aber das erfährt der Kunde erst wenn das Geld bereits eingegangen ist…
Moin Moin,
schaut mal hier… die Jungs von aha.de (getestet.de) haben Medien-Ankauf-Portale verglichen.
http://www.getestet.de/medien-ankauf-portale-vergleich/
Gehört getestet.de (wie übrigens dem Impressum zu entnehmen ist) nicht zu Ströer Media?
Und kann man da nicht Tests einfach kaufen mit vorher abgesprochenem Ergebnis?
Der Gipfel ist dann eigentlich nur noch solche “Testergebnisse” in einem solchen Artikel zu posten ….
da sammelt jemand wohl (mal wieder) seo-links
@Flo: Nennt sich auch backlink-Platzierung. Allerdings scheint der “Besucher” nicht um die Existenz des rel=”nofollow” zu wissen, welches hier gleich eingefügt wird :)
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Inhaltlich hat Insider oben einiges gesagt und Kellerhals wird seine Gründe haben gegen einen – bei den derzeitigen Bewertungen – teuren Kauf eines “Schrotthändlers” zu intervenieren. Mit redcoon werden sie genug zu tun haben.
hier noch ein artikel aus dem spiegel mit teils leicht widersprüchlichen aussagen im vergleich zum Welt Online Artikel:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,775152,00.html
wahrscheinlich ist da einiges an persönlichen befindlichkeiten mit drin, das ist natürlich immer schlecht und wenig zielführend. Dennoch denke ich, dass der deal auch unter einer betriebswirtschaftlichen bzw strategischen betrachtung aktuell (!) weniger sinn macht, wie meine o.g. ausführungen darlegen. Zu einem späteren Zeitpunkt – aus MSH Sicht – könnte es durchaus Sinn machen (wenn rebuy dann auch profitabel ist), aber dann ist es wohl zu spät. So versuchen denn auch die M&A-Berater beider Seiten mehr oder weniger künstlich Druck aufzubauen und das dies alles überhaupt “publik” wird, ist dann nur noch Taktik und Teil des Spiels. Jetzt wissen wenigstens alle, das iBood & rebuy zu haben sind und man ja “schnell” sein muss, wenn man noch “zugreifen” will – damit auch ja keiner auf die Idee kommt, eine vernünftige Due Diligence zu machen und erkennt, was man da eigentlich kauft – eine Menge heisse Luft, (leider) wie so oft dieser Tage… Und beim Preis muss man auch flexibel sein, weil MSH hat diesbezüglich sicherlich ein Auge zugedrückt. Wahrscheinlich will man auch einfach nur MSH unter Druck setzen und ein künstliches Bieter-Szenario aufbauen, damit endlich etwas passiert. Solange wie die Gerüchte um rebuy/MSH schon im markt sind, das geht ja auf keine Kuhhaut, da hätt ich auch keine Lust mehr zu “warten”… Allen beteiligten jedenfalls viel Erfolg bei allem, wonach auch immer sie trachten – bloss nicht das Geschäft bei all dem hin- & her vergessen! Das man das alles zu gegebener zeit auch selbst mit redcoon machen könnte (die haben ja schon ein lager und erfahrung mit logistik und v.a. elektronik & online ;-) auch), daran möchte natürlich keiner denken und die vielen anderen player im “re-commerce” segment, lässt man einfach ausser acht…
Hallo liebe Gründerszene-Leser,
vielen Dank erst einmal für den Artikel und das lebendige Diskutieren! Gerne nehmen wir hier Stellung zu konkreten Aussagen zu unserem Produkt und hoffen, ein wenig Klarheit zu schaffen. Bitte habt Verständnis, dass wir zu einer möglichen Beteiligung der Media Saturn Holding keine Kommentare liefern können:
Zum Test auf Gestetet.de: Dabei handelt es sich um ein unabhängiges Portal, das von sich aus Produkte und Dienstleistungen testet und miteinander vergleicht. Dementsprechend erfahren wir als Unternehmen auch nicht im Voraus von dem Test und seinen Ergebnissen, sondern erst in in dem Moment, in dem es auch die Öffentlichtkeit tut. Alle Unternehmen, die dann in den jeweiligen Kategorien Testsieger werden, erhalten daraufhin automatisch die Möglichkeit, Testsieger-Logos zu verwenden, wenn sie möchten. Das ist bei Testportalen wie Gestetet.de normaler Standard.
@Hobbygrafikerin: Es tut uns sehr leid, dass Sie bei Ihrer Bestellung diese Erfahrung gemacht haben. Grundsätzlich ist jeder Artikel, den wir anbieten, verfügbar. Leider kommt es in seltensten Fällen bei der Bestellabwicklung zu einem Fehler. Auf reBuy.de werden ausschließlich gebrauchte Artikel angekauft, aufbereitet und wieder angeboten. Daher handelt es sich dabei um Artikel, die auch verfügbar sind. Jedoch passiert es leider bei etwa 600.000 Artikeln, die wir im Monat bewegen, dass Fehler vorkommen und ein Artikel fälschlicherweise als verfügbar angezeigt wird. Damit wir klären können, was in Ihrem individuellen Fall passiert ist, würden wir uns freuen, wenn Sie sich direkt mit uns in Verbindung setzen könnten. Sie erreichen unseren Kundenservice unter der Nummer 030 / 565 995 822 – Montag bis Donnerstag von jeweils 10 bis 18 Uhr, Freitag von 10 bis 16 Uhr. Sie können uns natürlich auch gerne eine E-Mail an support@rebuy.de schicken und Ihre Kontaktdaten mitteilen, falls Sie lieber möchten, dass wir uns umgehend zurückmelden. Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses Angebot wahrnehmen und sind uns sicher, dass wir Ihr Anliegen klären können.
@Manteuffel: Der Begriff “Schrotthändler” trifft auf reBuy nicht zu. Wir kaufen gebrauchte Entertainment- und Elektroartikel wie Games, DVDs, Handys, Konsolen, CDs und Bücher an, wobei wir stets darauf achten, dass diese in einem guten Zustand sind. Lediglich Elektronikprodukte kaufen wir überhaupt in einem anderen Zusatnd außer “gut” an, vertreiben diese aber nicht auf reBuy.de. Gegenüber Neuware sind die Produkte, die es auf reBuy.de gibt, nicht weniger hochwertig: Spiele, die beispielsweise nur wenige Male gespielt wurden, verändern ihre Qualität nicht und können genauso genutzt werden wie zum Zeitpunkt des Neukaufes. Das Gleiche gilt auch für andere Artikel.
Wir hoffen damit, ein paar Unklarheiten klären zu können!
Beste Grüße vom reBuy-Team
Soweit ich weiß macht momox dieses Jahr über 40M Umsatz und dabei eine Rendite von etwa 10% … es geht also auch profitabel im “schrotthandel”
@ Schmidt: interessante Info, kann ich mir auch durchaus vorstellen. Hat momox eigentlich auch ein ähnliches “Shop-in-Shop”-(offline-)System wie rebuy in den mediamärkten? Ich nehme an, das vor allem dies kostspielig ist. Ausserdem würde mich die “Art” der Rendite interessieren – EBITDA-Margin, gross-margin oder was genau?
Wenn momox es schafft, jedes angekaufte Produkt für durchschnittlich ca 10% “mehr” weiterzuverkaufen, kann am Ende keine 10% EBITDA margin rausspringen. Das klappt vielleicht, wenn für durchschnittlich +30-50% im vgl zum ankaufspreis verkauft wird und da wird es dann schon langsam unrealistisch im Bezug Auf pricing. Ich kenne die preisstruktur nicht im Detail, aber einfach der (hoffentlich) gesunde Menschenverstand sagt mir, dass man eine gebrauchte DVD, die für 3€ angekauft wurde, nicht für 4€ zzgl versandkosten im internet weiterverkaufen kann – dafür ist die (preis-)Transparenz einfach zu hoch und die Kunden können leicht über Preisvergleiche sowie eBay, Amazon & Co benchmarken – oder bin ich da zu naiv? Langfristig kann das imho jedenfalls nicht funktionieren – sonst muss man über rabattaktionen immer dafür sorgen, dass das Lager nicht zu voll wird d.h. Der Umschlag hoch bleibt und das geht letzten Endes zu Lasten der Marge.
Schrotthandel würde ich es auch nicht nennen, sonst wäre eBay ja auch ein “Schrottplatz” – ups…. Mit bezug auf die Stellungnahme von rebuy oben, wäre es aber auch interessant zu erfahren, wie “nachhaltig” mit den waren umgegangen wird, die nicht als “gut” deklariert werden, aber trotzdem angekauft werden?
Schade das so negativ gefärbte Kommentare wie von Insider immer anonym verfasst werden. Wirklich interne vertrauliche Infos werden von ihr/ihm ja nicht genannt. Warum also unter Pseudonym? Keine Eier zur eigenen Meinung zu stehen? Doch eine hidden agenda? Schade – relativiert die Glaubwürdigkeit…
Gründerszene hat mal wieder sehr oberflächlich recheriert.
Zu Momox.de gehört Medimops.de, wo die angekauften Produkte wieder verkauft werden. Bei Rebuy.de findet der An- und Verkauf einer einer Seite statt. Deswegen hinkt der Vergleich.
Insgesamt sind beide Seiten von Momox zusammen wesentlich größer als Rebuy & Trade a Game, wenn man Alexa als Bewertungskriterium nimmt (http://www.alexa.com/siteinfo/medimops.de).
Die Headline müßte wohl ehr lauten:
“Momox wächst im letzten Monat um 227% und rebuy fällt stark zurück.”
Kann natürlich sein, dass dieses nicht ganz unwesentliche Detail wissentlich vom Author weggelassen wurde um rebuy zu helfen in der jetzigen Lage. Rebuy haut auch selber gerade “Erfolgsmeldungen” raus: http://www.presseanzeiger.de/meldungen/it-computer-internet/508652.php
Etwas tiefere Recherche wäre insgesamt zukünftig wünschenswert.
Hallo Maximilian, Danke für den Hinweis. Wir haben den Teil erstmal rausgenommen und recherchieren ihn nochmal neu. Der Artikel beschäftigt sich jedoch im Fokus auch nicht mit der Konkurrenz. Trotzdem müssen die Zahlen natürlich richtig sein. Wir arbeiten daran.
@ Tobias:
du kannst mich auch gerne “Hans-Otto” oder “Peter Lustig” nennen, wenn dir das lieber ist. Als ob “namen” wie “schmidt” oder “maximilian” hier wirklich die identität der person hinter dem (vermeintlichen) namen preisgäben.
hier muss sich imho niemand dafür rechtfertigen unter einem pseudonym zu schreiben. schonmal etwas vom “Epicurean Dealmaker” gehört?
und ja, ich muss es zugeben, meine “hidden agenda” ist die weltherrschaft und meine ersten opfer auf dem weg dahin sind “ecomnmerce-branchengrössen, an denen keiner vorbeikommt”, eben rebuy & iBood.
zu guter letzt, wer hat denn je behauptet, dass ich “eier” hätte?
@maximilian: danke für den hinweis. ich habe an dieser stelle auch schon mehrfach “richtigstellungen” unter diverse artikel gepostet, die augenscheinlich ob ihres (vermeintlich) “brisanten” inhalts nicht veröffentlicht wurden oder nach kurzer Zeit wieder wie von geisterhand verschwanden – ich frage mich, wovor “gründerszene” angst hat. aber das ist ein anderes thema…
@Maximilian: Mir war schon klar, dass Medimops und Momox zusammengehören, aber Du hast Recht in der Betrachtung sollten sie mit aufgenommen werden. Dass Momox und Medimops zusammen wesentlich größer sind als ReBuy und Trade-a-Game scheint mir hingegen Wunschdenken. Außer einiger Peaks im August – und wir wissen alle, wie unexakt Alexa manchmal arbeitet – performt ReBuy deutlich besser. Von daher habe ich die Grafik entsprechend aktualisiert.
Ich habe schon lange nichts mehr von ALEXA-Rankings gelesen. Finde die Ableitung aus diesen Zahlen ganz interessant. Aber hängt da nicht auch viel Spekulation bzw. Interpretation dran?
Ich bin mal gespannt, wie und wo sich rebuy weiterentwickeln wird. Hoffentlich verlieren sie dann nicht ihren Charme.
Da ich aber auch kein BWLer bin, muss ich mich jetzt an Dieter Nuhr halten “Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal die Fr***e halten”. ;-)
Schönen Tag!