Datenschutzprobleme bei MeetOne? Das Onlinemagazin Netzpolitik.org berichtet aktuell über Passwort-Leaks und Kontakteklau beim Datingportal. Mehrere Nutzer hatten sich öffentlich zur mangelnden Datensicherheit bei MeetOne geäußert, auch die Datingportal-Konkurrenz twittert bereits fleißig.
Datenklau bei MeetOne
Der Flirtdienst MeetOne (www.meetone.com) soll erhebliche Datenschutzprobleme aufweisen. Laut dem Blog Netzpolitik.org beschwerten sich zahlreiche Nutzer über Datenklau: So seien durch ein Datenleck bei der Datingseite private Daten, darunter Passwörter, E-Mail-Adressen und volle Namen der Nutzer für jeden öffentlich zugänglich gemacht worden. Zudem habe die iPhone-App ungefragt das gesamte Telefonbuch des Geräts an die MeetOne-Server geschickt und zum Spammen verwendet.
Inzwischen seien die Lücke geschlossen und die Passwörter zurückgesetzt, die rund 900.000 Nutzer jedoch nicht über die Gründe des Passwort-Resets informiert worden. MeetOne äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen. Über Twitter echauffiert sich auch bereits die Datingportal-Konkurrenz; unter anderem fragt der Edarling-CEO (www.edarling.de) Christian Vollmann das MeetOne-Team und Heiko Hubertz: “Habt ihr das wirklich nötig?”
Im Juli 2011 ging MeetOne als Flirtportal an den Start, welches die klassische Dating-Suche mit dem spielerischen Gamification-Ansatz verbindet. Das Unternehmen wurde in Hamburg von einer internationalen Unternehmergruppe rund um die Geschäftsführerin Mila Sukhareva sowie Spiele-Experte Heiko Hubertz gegründet und firmiert inzwischen in den USA. Im November erkaufte sich die Prosiebensat1-Gruppe (www.sevenoneintermedia.de) mit ihrem Investitionsarm SevenVentures 29 Prozent an MeetOne.
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