Momox, Acton Capital Partners, Finanzierungsrunde

Vier Jahre nach seiner Gründung kann die Plattform für gebrauchte Medienprodukte Momox (www.momox.de) eine Finanzierung im Millionenbereich durch Acton Capital Partners (www.actoncapital.de) vermelden. Das Unternehmen will damit seinen Wachstumskurs weiter verfolgen.

Millionenfinanzierung für Momox

Es soll Wachstumskapital in Millionenhöhe sein, dass Acton den Berlinern zur Verfügung stellt und dafür eine Minderheitsbeteiligung an Momox erwirbt. Über die genauen Konditionen der Beteiligung wurde hingegen Stillschweigen vereinbart. Die Mittel für Momox stammen aus dem Heureka Growth Fund und stellen das vierte Investment in diesem Zusammenhang von Acton dar.

Entsprechend zufrieden gibt sich Christian Wegner, Gründer und Geschäftsführer von Momox: „Mit Acton haben wir einen Partner gefunden, der über umfangreiche E-Commerce-Erfahrung verfügt. Die Finanzspritze, verbunden mit der Erfahrung und dem Netzwerk von Acton, erlaubt es uns, Momox in Zukunft noch schneller weiterzuentwickeln.“

Acton Capital Partners ist eine Münchner Venture-Capital-Gesellschaft, die 2008 gegründet wurde und als Wachstumsinvestor im Internet- und Mobile-Sektor agiert. Mit seinem Heureka Growth Fund legt Acton den Fokus auf endkundenorientierte Geschäftsmodell in den Bereichen Digitale Medien, E-Commerce sowie Online-Marktplätze und wird durch internationale private und institutionelle Anleger getragen. Da passt auch Momox: „Momox ist nicht nur Pionier, sondern auch das führende Unternehmen in seinem Segment“, meint Christoph Braun, Managing Partner von Acton.

Momox auf Wachstumskurs

Momox dient dem An- und Verkauf von gebrauchten Büchern, CDs, DVDs und Computer-Spielen, wobei Nutzer online einfach die Strichcode-Nummer der Artikel eingeben, um ein Ankaufsangebot von Momox zu erhalten. Ist man mit dem Preis einverstanden, werden die Produkte versandkostenfrei an Momox geschickt und es folgt der Geldeingang auf dem eigenen Konto.

Um sich gegen Konkurrenten wie Rebuy (www.rebuy.de), Hitflip (www.hitflip.de) oder auch Versteigerungen über eBay durchsetzen zu können, wirbt Momox mit der Einfachheit seines Systems und will es damit auf einen Jahresumsatz von gut 20 Millionen Euro bringen. Angesichts der etablierten Konkurrenz dürfte diese Einfachheit auch notwendig sein, zumal das Geschäftsmodell mit gebrauchten Medienträgern bisher nicht den Eindruck erweckte, sich alleine tragen zu können (so hat ja etwa Hitflip mit Hitmeister (www.hitmeister.de) auch einen entsprechenden E-Commmerce-Ableger geschaffen).

Mit seinem neuen Investment dürfte Momox allerdings gut gerüstet sein und scheint auf Wachstumskurs: Offiziell gegründet wurde Momox 2006 von Christian Wegner, der schon drei Jahre zuvor begonnen hatte, über das Internet mit gebrauchten Medienprodukten zu handeln. Aus der Wohnung des Unternehmers ist Momox inzwischen zu einem Betrieb gewachsen, der es auf ein Logistikzentrum mit knapp 8.000 Quadratmetern und 150 Mitarbeitern bringt.

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